Donnerstag, 15. April 2010

Trainingslager Antholz, Linz Marathon

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Über Ostern entschied ich mich heuer für einen Trainingsaufenthalt in Antholz auf 1240 Metern- höher lag noch Schnee. Ich hatte eine schöne Zeit; neben einem Ausflug ins Ahrntal lief ich einmal auch zum noch winterlich-verschneiten Antholzer See.

Eine erste Aufgabe erwartete mich dann am 11. April in Linz: Es galt, Eva Maria Gradwohl noch einmal zum EM-Limit (2h37.00) für Barcelona zu begleiten, nachdem dem Österreichischen Leichtathletik-Verband die bei ihrem Florenz-Sieg 2009 gelaufenen 2h35.41 nicht gereicht hatten (Grund: Da Florenz vom Start ins Ziel, laut google-earth-Messung, um 45 m fällt, überschreitet es die "erlaubten" 43 m und gilt damit als "downhill"-Strecke). Eva konnte das angepeilte Tempo locker halten und unterbot das EM-Limit mit 2h34.10 deutlich. Außerdem waren wir beide nach einem Boxenstopp auf der zweiten Hälfte im Ziel um eine Erfahrung reicher.

Rückkehr zu... 2007!

Nachdem ich mich bereits im Vorjahr mit Verletzungen herumschlagen musste, schien es auch 2010 ein diesbezüglich schwieriges Jahr zu werden. Ich hatte mir einen Marathon im März vorgenommen und auf dem Weg dahin den Halbmarathon in Verona eingeplant. Abgesehen davon, dass ich in Verona einen katastrophalen Tag erwischte (1h09.00), verletzte ich mich auch noch (u.a. akute Achillessehnenentzündung rechts).
Ich war zu früh und v.a. zu scharf in die Saison eingestiegen, war gezwungen, mit dem Lauftraining völlig auszusetzen, und hielt mich mit Aquajogging fit. Akribisch studierte ich meine Trainingsunterlagen- und blieb in den Monaten von 2007, meinem besten (Langstrecken-)Jahr mit Rang 3 beim Jungfrau Marathon, stecken. Warum sollte ich nicht zum damaligen System, das mir eine hervorragende, verletzungsfreie Saison beschert hatte, zurückkehren?

Samstag, 13. Februar 2010

Und da waren's vier...


Nach 2003, '06 und '09 bin ich heute zum vierten Mal beim Berglauf von Algund nach Vellau angetreten. Und beim vierten Start gab es den ebensovielten Sieg.
Als um 15.00 Uhr bei wirklich guten äußeren Bedingungen der Startschuss fiel, hielt ich mich erst einmal in der Spitzengruppe auf- es galt zu verstehen, wie ich letztendlich beisammen war. Nach knapp neun Rennminuten bog ich zusammen mit Rudi Brunner, Paul Gschliesser und Günther Angerer in die Bergstraße nach Vellau ein. Rudi Brunner zog an, ich konnte als einziger folgen, um mich dann einen km später, in einem steilen Stück, abzusetzen. Ich fühlte mich frisch und konnte mir sogar den (leider seltenen) Luxus gönnen, nicht ans Limit gehen zu müssen. Die Strecke war dieses Jahr im Verhältnis zu den vorherigen Auflagen um 500 m verlängert, am alten Ziel hatte ich 16'' Rückstand auf meine Zeit aus dem Vorjahr.