Dienstag, 22. September 2009

Statistik: Anzahl der Wettkämpfe pro Saison

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2009: 20 (davon 12 Bergläufe, 5 Halbmarathons)
beste Rennen: Staffel Ötzi Alpin (April), HM Meran (April), Corsa al Monte Faudo (Juni), Kitzbüheler Hornlauf (August)

2008: 25 (davon 18 Bergläufe, 5 Halbmarathons)
beste Rennen: Muttersberglauf (Juni), Berglauf Meran 2000 (Juni), Dreizinnenlauf Sexten (September), Wolfgangseelauf (Oktober)

2007: 19 (davon 13 Bergläufe, 5 Halbmarathons)
beste Rennen: Zermatt Marathon (2. in 3h08, Juli), Sierre-Zinal (3., August), Jungfrau Marathon (3. Langstrecken-WM, 3h02.41)

2006: 22 (davon 16 Bergläufe, 3 Halbmarathons)
beste Rennen: Edolo-Monno-Mortirolo (5. Berglauf-Italienmeisterschaft, August), Halbmarathon Branzoll (Sieg in taktischem Rennen, Oktober)

2005: 23 (3 Halbmarathons)
beste Rennen: 3000 m Halle (Februar, 8.33), BL-Staffel-Italienmeisterschaft (Mai, Bronze zs. mit Gaiardo und Molinari), Edolo-Monno-Mortirolo (5. Berglauf-Italienmeisterschaft, Juni)

2004: 35 (davon 22 Bergläufe, 6 Bergläufe)
beste Rennen: Halbmarathon Wels (März, 1h06.36), Montafon Arlberg Marathon (August, Sieg), Jungfrau Marathon (September, 6. in 3h09), Wolfgangseelauf (Oktober, 2. in 1h33)

2003: 40

2002: 37

2001: 33 (davon 16 Bergläufe, 3 Halbmarathons)
beste Rennen: Halbmarathon Stinatz (1h07.36, damals Bestzeit, Oktober); Sieg Astberglauf/Going (Oktober); 10 km Straße in Ternitz 30.33 (November), in Wien 30.34 (Dezember!)

2000: 24

Montag, 7. September 2009

erneut Muskelfaserriss- Saison beendet?

Der Jungfrau Marathon hätte der Höhepunkt dieser Saison werden sollen. Doch es wurde ein nur kurzes Abenteuer. Bereits beim Abschlusstraining am Mittwoch hatte ich eine Verhärtung in der rechten Wade verspürt; beim Rennen hatte ich vom Start weg Schmerzen, die immer größer wurden. Mit der Zeit wurde das Laufen unmöglich, und ich musste nach 12 km stehen bleiben. Unzählige Läufer überholten mich mit aufmunternden Worten und Klapsen auf die Schulter, als ich mit gesenktem Haupt 2,3 km zur nächstgelegenen Bergbahn-Station in Zweilütschinen humpelte.
Bitter ist die Tatsache, dass ich mich in hervorragender Form befunden hatte. Doch es zählen keine Eventualitäten, sondern nur Fakten- Fakt ist, dass ich, zum 2. Mal in 20 Wettkampfjahren, ein Rennen aufgeben musste.
Somit ist die Saison, die mehr eine Krankengeschichte als eine Laufsaison war, beendet. Nach einer längeren Pause werde ich entscheiden, ob ich es läuferisch noch einmal versuche.

fünf Südtiroler nach dem Rennen an der Startlinie
kurz nach km 10 führe ich eine kleinere Gruppe mit Hannes Rungger und Robert Krupicka wieder an die Spitzengruppe heran- beim Zusammenschluss ist meine Wade endgültig zerstört

beim Briefing vor dem Rennen: drei Südtiroler mit der Schweizerin Annina Berri und dem Piloten Karl David aus Deutschland
Photos von Steffi



Sonntag, 30. August 2009

Phoenix beim Hornlauf in Kitzbühel

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drei, vier Kehren vor dem Ziel
Nach fünf Wochen Wettkampfpause bin ich heute beim 31. Hornlauf in Kitzbühel an den Start gegangen- wie immer waren auf 12,9 km 1.234 Höhenmeter zu überwinden.
Für mich handelte es sich um eine letzte Formüberprüfung vor dem Jungfrau Marathon. Die letzten zwei Wochen hatte ich hohe Umfänge trainiert (zuerst in der Ebene in Kärtnen, dann auf der Ehrenbachhöhe auf 1.800m über Kitzbühel)- ich konnte die Trainingsvorgaben (die ich demnächst online stellen werde) mit Leichtigkeit erfüllen, spürte, wie ich von Tag zu Tag stärker wurde und ging deshalb den Hornlauf zuversichtlich an. Zeitmäßig orientierte ich mich an den 62.38, die ich 2007 vor dem JM gelaufen war.
Am Start waren einige harte Gegner: Neben sechs Kenianern (unter ihnen der derzeit wohl weltbeste Bergläufer Geoffrey Gikuni Ndung'u) gab es da noch den stärksten deutschen Bergläufer Timo Zeiler (dieses Jahr EM-4.) und mit dem Niederösterreicher Alois Redl einen der besten Österreicher.
Beim Start musste ich auf den ersten (flachen) 3,5 km Timo Zeiler zusammen mit vier Kenianern um etwa 30-35 sec. ziehen lassen. Bereits auf den ersten Kehren der Horn-Bergstraße konnte ich einen der Kenianer überholen- Auftrieb gab mir aber die Tatsache, dass der Abstand zu Timo Zeiler ganz langsam kleiner wurde (auch auf meine 2007er-Zeit holte ich von km zu km einige Sekunden heraus). Bei km 6 hatte ich noch 20 Sekunden Rückstand, nach 44 Rennminuten (km 10) konnte ich aufschließen. Bereits in den 30 Minuten, in denen ich mit dem Näherkommen beschäftigt war, hatte ich beschlossen, nicht viel zu taktieren, sondern, im Falle eines Auflaufens auf Timo, einfach meinen Rhythmus weiterzulaufen. Timo wehrte sich vor und nach dem Alpenhaus mit vier, fünf Antritten- nach 52 Rennminuten konnte ich mich dann endgültig absetzen und kam auf den letzten zwei steilen Kilometern dem drittplatzierten Kenianer noch gefährlich nahe.
Mit 60.59 stellte ich eine neue persönliche Bestmarke auf dem Horn auf (bisher 61.43- 2006), damit bin ich klarerweise sehr zufrieden und aus dem fast schon üblichen Sommer-Formtief endlich wieder heraus. Ich freue mich schon auf den JM, der am Samstag nach ein paar lockeren Tagen auf mich (und ein paar tausend andere Athleten) wartet.

Ergebnisse 31. Kitzbüheler Hornlauf:

1. Geoffrey Gikuni Ndung'u KEN 58.20
2. Isaac Toroitich Kosgei KEN 60.04
3. Elvis Kipruto Maiyo KEN 60.50
4. Gerd Frick 60.59 (pB)
5. Timo Zeiler GER 61.39
6. Alois Redl AUT 62.49
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Frauen: 1. Carina Lilge-Leutner 1h14.33
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meine bisherigen Zeiten beim Hornlauf:
2001 : 63.25; 16.
2004: 62.31; 5.
2006: 61.43; 5.
2007: 62.38; 1.
2009: 60.59 (pB); 4.