Sonntag, 17. Juli 2016

Lichtblick beim Karwendel Berglauf

La Karwendel Berglauf che ha luogo a Mittenwald in Baviera si svolge su un percorso di 11 km con 1300 metri di dislivello. Quest'anno, a causa di un calo di temperatura e di precipitazioni, gli ultimi 300 metri di dislivello erano coperti di neve.
Per la prima volta quest'anno ho avuto buone sensazioni e dopo 50' di gara ero terzo con circa un minuto e mezzo di svantaggio su Robbie Simpson e 40" sul keniano. Purtroppo sul tratto di neve mi sono ritrovato con grandi difficoltà perdendo tempo prezioso e due posizioni.
Adesso mi attendono gli Italiani di Cortina a fine mese.
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Nach dem LGT Marathon ging es für mich für zwei Wochen in die Abruzzen ans Meer. Dort gab es viel Sonne, ausgedehnte Mahlzeiten im Hotel mit viel Fisch- trainiert habe ich gleich in der Früh. Allerdings kam ich bald einmal in einen Erschöpfungszustand: wenig Schlaf, die hohen Temperaturen und die hohe Luftfeuchtigkeit machten sich bemerkbar. Außerdem spielte ich zeitweise mehrere Stunden täglich Beach Volley.
Im Anschluss ging es für 9 Tage in die Berge nach Davos- dort trainierte ich so viel wie noch nie in den Bergen (was mir auch einen ordentlichen Muskelkater bescherte), vor allem suchte ich steile und etwas technische Anstiege. Im kühlen Davoser See (15 Grad) konnte ich gut regenerieren.
Der Karwendel Berglauf stellte für mich das Rennen dar, an dem ich entscheiden würde, ob ich bei der Berglauf Italienmeisterschaft Ende Juli in Cortina überhaupt antreten würde. Im Vorfeld des Rennens hatte es abgekühlt und auf den letzten knapp 300 hm lag Schnee.
Das Rennen entwickelte sich anfangs gut für mich, im Einstieg in den Dammkar nach 36' lag ich an dritter Stelle hinter Robbie Simpson und einem Kenianer. Die zweite Streckenhälfte ist mit seinen Geröllpassagen wie ein neuer Wettkampf. Trotzdem, ich fühlte mich gut, kam im Geröll gut zurecht und konnte auf den Passagen mit festerem Untergrund gut Tempo entwickeln. Vorjahressieger Yossief lief auf mich auf, nach 45' setzte ich aber zur Schlussoffensive an und konnte mich schnell absetzen. Nach 50' hatte ich einen Rückstand von eineinhalb Minuten auf Simpson und 40'' auf den Kenianer. Alles schaute nach einem sicheren dritten Platz aus. Doch auf der Schneepassage (es lagen etwa 15 cm Neuschnee) kam ich überhaupt nicht zurecht, das Rennen drehte sich und ich wurde noch von zwei Athleten überlaufen, die sich auf Schnee pudelwohl fühlten und stark präsentierten.
kurz vor dem Tunnel überholt mich Stefan Knopf
im Kampf mit dem Schnee (beide Fotos: Michi Knopf)

Insgesamt bin ich mit meiner Vorstellung sehr zufrieden, das Bergtraining von Davos scheint sich bezahlt zu machen- jetzt werde ich konzentriert weiterarbeiten. Ich bin nahe meiner besten Berglaufform von 2010.

Ergebnisse Karwendel Berglauf 16.07.2016:
1. Robbie Simpson SCO 59.48
2. Eric Riungu KEN 61.01
3. Andreas Seewald 61.59
4. Stefan Knopf 62.15
5. Gerd Frick 62.58
6. Yossief Tekle ERI 63.28
7. Philipp Zewe 63.46
8. Jonas Lehmann 64.28
9. Thomas Kühlmann 64.53
10. Martin Cox 64.56

Mittwoch, 15. Juni 2016

Podest-Platz beim LGT Alpin Marathon

Abschluss und Krönung eines Wettkampfblockes sollte der LGT Alpin Marathon, den ich 2015 gewinnen konnte, werden.
Bei regnerischem Wetter setzte sich Favorit Patrick Wieser bald nach dem Startschuss ab, dahinter wechselte ich mich mit Hannes Rungger auf den ersten 10 flachen km bis Vaduz in der Tempoarbeit ab. In Vaduz hatten wir 1'.40'' Rückstand auf den Führenden. Es folgte ein langer Anstieg mit 1.000 hm, bei km 12 fiel Hannes zurück, dafür schloss Thomas Niederegger gegen Ende der langen Steigung (bei km 17) auf. Mit ihm zusammen lief ich nach Steg (km 25), wo ich im Eifer des Gefechts die Verpflegung ausließ. Auf Wieser hatten wir mittlerweile 2'.40'' Rückstand, Hannes folgte mit 20'' Abstand.
Ich hatte auf meine Vorjahreszeit zwar eineinhalb Minuten Vorsprung, aber bereits kurz nach km 25 verspürte ich großen Durst und vor allem Hunger. Ich wusste, dass ich auf die nächste Verpflegungsstelle bei km 30 warten musste. Während Patrick Wieser ohne Schwierigkeiten sein Tempo durchzog, wurde es hinten zum Ausscheidungsrennen. Thomas Niederegger fiel zurück, während Hannes Rungger aufschloss. Meine Energie-Reserven neigten sich dem Ende zu, endlich kam die Verpflegung bei km 30, ich blieb stehen, genehmigte mir ein Gel und schloss wieder zu Hannes auf. Mein Zustand verschlimmerte sich, bei km 33 musste ich abreißen lassen. Mit letzter Kraft rettete ich mich auf den höchsten Punkt der Strecke, das Sassfürkle bei km 35. Dort blieb ich stehen und es flogen die Becher: zuerst ein Bouillon, dann ein Riegel, dann eine Cola, ein Gel, ein Iso, noch ein Iso und ein Becher Wasser. Eine gute Minute werde ich wohl investiert haben, aber ich war völlig entkräftet und hatte noch 7 km vor mir. Etwas benommen lief ich den 2 km langen Abstieg nach Malbun, so langsam begann all der Zucker in meinem Kreislauf zu zirkulieren. Immerhin schaffte ich es, ohne Gehpause die Talrunde Malbun auszulaufen- mit großer Erleichterung passierte ich schließlich die Ziellinie.
Patrick Wieser hatte mit großem Vorsprung vor Hannes Rungger gewonnen.

Ergebnisse 17. LGT Alpin Marathon, 11.06.2016
1. Patrick Wieser 3h05.00
2. Hannes Rungger 3h11.54
3. Gerd Frick 3h16.32
4. Thomas Niederegger 3h19.09
5. Arnold Aemisegger 3h21.36

Donnerstag, 2. Juni 2016

Gamperney Berglauf

Lo scorso fine settimana ho partecipato per la settima volta alla Gamperney Berglauf, gara classica di corsa in montagna che ha raggiunto la sua 32a edizione e si sviluppa su un percorso di 8,8 km con 1000 metri di sola salita.
Lo scozzese Robbie Simpson, che qualche settimana fa a Londra ha esordito sulla maratona in un ottimo 2h15', è partito subito forte. Sentendomi bene ho condotto il gruppo degli inseguitori. Dopo tre km ho dovuto rallentare e verso metà gara sono stato staccato dall'eritreo Zeremariam. Nelle rampe dure finali mi sono riavvicinato all'africano senza riuscire a rientrare.
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im Schlusshang (Foto: Günther Büchel)
Zum siebten Mal war ich letztes Wochenende beim Gamperney Berglauf in Grabs im Kanton Sankt Gallen am Start. Beim ostschweizer Klassiker sind auf 8,8 km 1.000 hm zu überwinden; die Bedingungen waren feucht-schwül.
Favorit Robbie Simpson, der vor wenigen Wochen beim London Marathon in 2h15. gefinisht hatte und der amtierende Berglauf Vize-Weltmeister ist, setzte sich mit einem schnellen Start bald ab. In der Anfangsphase fühlte ich mich gut und übernahm in der Verfolgergruppe die Führungsarbeit. Nach zehn Rennminuten musste ich das Tempo zurücknehmen und heftete mich an die Fersen des Eritreers Zeremariam, an den ich im Mittelteil den Anschluss verlor. Im steilen Zielhang kam ich dem Afrikaner näher, aber eben nicht mehr heran. Den Sieg hatte sich Robbie Simpson geholt.

Ergebnisse 32. Int. Gamperney Berglauf, 29.05.2016:
1. Robbie Simpson SCO 45.35
2. Berhe Zeremariam ERI 47.33
3. Gerd Frick ITA 47.42
4. Arnold Aemisegger LIE 47.56
5. Fabe Downs SUI 49.07
6. Jakob Mayer AUT 50.00