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Montag, 1. Juli 2019

Weitere Wettkämpfe, Wanderung Weissfluhjoch

In der Zwischenzeit habe ich zwei weitere Wettkämpfe bestritten, am 9. Juni die Berglauf-EM Qualifikation der Italiener in der Val Seriana. Ich hätte mir, bei eigentlich idealen Laufbedingungen, ein bisschen mehr erhofft, die vielen Geländewechsel haben mich etwas aus dem Konzept gebracht. Richtigerweise werden die vier Bestplatzierten in Zermatt aufgestellt.

7.) 09.06.2019 BL, Gazzaniga-Monte Poieto, Road to Zermatt

1. Davide Magnini                                                                                                                            51.20
2. Cesare Maestri                                                                                                                              52.23
3. Martin Dematteis                                                                                                                           52.29
4. Xavier Chevrier                                                                                                                            53.30
5. Alberto Vender                                                                                                                              54.10
6. Massimo Farcoz                                                                                                                            55.12
7. Nadir Cavagna                                                                                                                              55.36
8. Fabio Ruga                                                                                                                                   55.48
9. Andrea Rostan                                                                                                                              56.21
10. Gerd Frick                                                                                                                                  56.25

An einem Freitagabend nutzte ich den für mich nahe gelegenen Berglauf von Falzeben auf die Kuhleitenhütte, so ganz ging mir auch dieser Lauf nicht auf, das Ganze war aber ein nettes Erlebnis mit Abendessen in der Hütte und Abstieg mit Stirnlampe mit einem Gewitter in der Nähe.

8.) 21.06.2019 BL, Kuhleitenhütte

1. Philipp Plunger                                                                                                                             33.22
2. Gerd Frick                                                                                                                                    33.50
3. Florian Zeisler                                                                                                                              34.45

Sonst aber kann ich berichten, dass es im Training vor allem am Berg eigentlich sehr gut läuft- es fehlt nur noch das gute Wettkampfergebnis. Aber die Saison ist noch lange- und ich bin jetzt schon weiter, als ich zu Beginn der Saison erhoffen durfte.
Gestern habe ich- nach einer frühen Laufeinheit- in Davos bei bestem Wetter noch eine Wanderung unternommen, auch über 2000 m war es noch sehr warm. Vom Weissfluhjoch bin ich über Totalpsee und Parsennhütte noch St. Wolfgang abgestiegen. Hier ein paar Bilder:



Totalpsee
Totalphorn




Davoser See mit Seehorn

am Wolfgang Pass

Dienstag, 13. November 2018

Fleckner am Jaufenkamm


Am heutigen Dienstag führten mich meine Wege auf den Jaufenkamm. Ich startete im auf der Jaufenpass-Straße gelegenen Walten (1.291 m). Der Markierung 17 a folgend führte mich ein Forstweg anfangs durch Wald, dann durch eine Almenlandschaft zur Römerkehre. Von dort aus erreichte ich den Rinnersattel (2.031), der westlich des Jaufenpasses und niedriger als derselbe liegt und eben die ältere Verbindung zwischen Passeier und Ratschingser Tal (oder sogar zwischen Meran und Sterzing) darstellt. Ich folgte dem aussichtsreichen Grat nach Westen (Weg Nr. 12), die Nordflanke des Kamms war von den Niederschlägen der letzten Tage schneebedeckt, und gelangte auf den Fleckner (2.331).

Auf dem Rückweg erklomm ich noch schnell den Fasnachter und querte dann im freien Gelände auf den Jaufner Urweg hinunter. Da es immer mehr aufriss, entschied ich spontan, die Tour entgegen der Planung auszudehnen. So wanderte ich wieder westwärts, unterhalb des Kamms, bis zum Glaitner Joch (2.249 m)- schließlich stieg ich über den 11er Steig bis nach St. Leonhard ab.

im Aufstieg
Kolbner


am Rinnersattel





Sterzing ganz unten im Tal

Fleckner



Jaufenkamm Urweg





Hohe Wilde mit dem Gurgler Kamm

Waltental

Blick zurück beim Abstieg


Dienstag, 23. Oktober 2018

Mittagsrast zwischen Tschigot und Rötelspitze

Ein weiterer goldener Herbsttag umrahmte meine heutige Tour. Los ging es in Partschins (620 m), steil hinauf bis zum Wasserfall und dann in nordöstlicher Richtung bis zur Tablander Alm (1.788 m). Von dort wanderte ich steil bergauf weiter bis auf gut 2.200 m, wo ich auf den Franz-Huber-Steig stieß. Ziel wäre die westlich gelegene Sattelspitze gewesen, aber nach 10‘ kehrte ich- aus Zeitnot- um und wandte mich nach Osten. In den Felsen unterhalb des Tschigots nahm ich, bei herrlicher Kulisse, eine Marende zu mir. Über den Franz-Huber-Steig gelangte ich zum Hochganghaus. Bevor ich dasselbe erreichte, erlebte ich ein paar Schreckminuten. Plötzlich hörte ich während des Abstiegs im Wald unter mir Hundegekläff, zur Sicherheit ergriff ich einen Stock- wenig später stürmten zwei ausreichend aggressive Hunde auf mich zu und attackierten mich. Ich blieb ruhig, versuchte sie mit Worten zu beruhigen, wurde ein paar Mal ordentlich angesprungen, aber immerhin nicht gebissen. Endlich ließen die beiden Hunde (entweder Fox oder Airdale Terrier) von mir ab- sie dürften wohl einer Wandererin zuzuordnen sein, deren Stimme ich wenig später vom Bereich der Goidner Alm her hörte. Eine exzellente Idee, Hunde im Naturpark Texelgruppe frei umher laufen zu lassen. Ebenso geistreich wäre es, in Meran die Naherholungszone Lazag als Hundezone auszuweisen. In dem Fall wäre wohl das Partikularinteresse von ein paar Hundehaltern dem Gemeinwohl vorangestellt.
Wie dem auch sei- ich stieg nach Partschins ab und habe ein paar schöne Stunden in den Hängen der Texelgruppe genossen. Im Besonderen ist der Franz-Huber-Steig wunderschön oberhalb der Baumgrenze gelegen- immer wieder habe ich in dem Bereich angehalten und den Rundblick bewundert. Insgesamt kam ich auf 17 km und +/- 1.609 hm, also, wie nicht anders zu erwarten, auf eine vertikale Meile.
Partschinser Wasserfall

Sattelspitze

Zielspitze


hinter dem Tschöggelberg die Dolomiten

Blick auf die Tablander Alm und das Etschtal



Rötel- und Mutspitze

Tschigot





Partschins

Samstag, 20. Oktober 2018

Goldener Herbst- Spronser Seen

Einen wahrlich goldenen Herbsttag erwischten wir heute bei einer Familienwanderung, die in Pfelders begann. Es ging hinauf zur Faltschnaalm und dann hinein ins Faltschnatal, wo die Temperaturen wenig über der Nullgradgrenze lagen. Schon vor dem Faltschnajöchl kamen wir in die Sonne, wenig später erreichten wir das Spronserjoch, das auf 2.581 m liegt. Bereits 5000 v. Chr. diente dieses Joch als Übergang zwischen dem Etschtal und Pfelders- Achtung und Respekt gebührt diesen Menschen, die mutig der Natur trotzten. Schrittzähler oder Fitness-Events hatten sie nicht nötig.
Kurz unterhalb des Spronserjochs liegt der Schiefersee, wo wir uns stärken. Abschließend erstieg ich, am Schwarzsee vorbei, den 2.805 m hoch gelegenen Schwarzkopf, von dem aus man eine hervorragende Aussicht genießt- ich glaube, ich hätte ewig dort verweilen können. Der Abstieg erfolgte über Grünsee, Oberkaser und Mutkopf zur Hochmut.
Faltschnaalm


am Faltschnajoch zwischen Lodner und Hoher Weißer

am Spronserjoch zwischen Hoher Weißer und Hoher Wilde

Kesselsee und Langsee dahinter

Schiefer See und Langsee

Schwarzsee

am Schwarzkopf: Blick ins Falsertal






Grün- und Langsee

Kaser und Pfitscher Lacke