Sonntag, 13. Mai 2012

Einstieg in die Berglaufsaison mit Sieg beim Älpelelauf

der Start am Sparkassenplatz
Als Einstieg in die Berglaufsaison wählte ich dieses Jahr den Älpelelauf in Feldkirch.
Gestartet wurde der Lauf am frühen Nachmittag (14.00 Uhr)- die 9,2 km lange Strecke sieht auf der ersten Hälfte Asphalt vor, um dann in einen Forstweg überzugehen. Bei strömendem Regen setzte ich mich gleich nach dem Start vom restlichen Feld ab- ich hatte den Streckenrekord des Russen Bolkhovitin aus dem Jahre 2008 im Visier. Bereits beim Einlaufen hatte ich mich gut gefühlt, die ersten drei flacheren km ging es flott dahin. Auf den darauf folgenden sehr steilen 1,5 km fühlte ich mich gut (merkte andererseits aber auch, kraftmäßig noch nicht top zu sein), ab km 4,5 ging es dann auf einen Forstweg, auf dem sehr konstant je km an die 110 Höhenmeter zu überwinden sind. Derartige Passagen habe ich sehr gerne, sich nämlich im Wald Kurve um Kurve nach oben zu schleichen- an dem Tag galt es, aufgrund der entgegenkommenden Bächlein jeweils die beste Spur zu suchen. Nach km 8 ging es in einen Wurzelpfad, auf dem es doch sehr glitschig war- bezüglich Streckenrekord fühlte ich mich ziemlich sicher und nahm bereits das Tempo heraus. Zu spät realisierte ich, dass die Strecke an die 200 m länger war, als ich geglaubt hatte. Letztendlich verfehlte ich den Streckenrekord um 16,9 Sekunden, bin aber mit meiner Leistung vollauf zufrieden. Übrigens bin ich, gleich wie der Zweitplatzierte Marco Sturm, mit dem Race Rocker von Scott gelaufen.

Ergebnis Älpelelauf (9,2 km, 840 HM):
1. Gerd Frick 44.14
2. Marco Sturm 45.54
3. Arnold Aemisegger 46.42

vollständige Ergebnisliste





alle Photos vom Veranstalter

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Feinschmeckerpizza

Thermenplatz Meran

Kurhaus jenseits der Passer


Obere Lauben

Untere Lauben

Maria Trost Kirche







bei einem Apero-Spritz in einer Strandbar

Fritto Misto mit einem Weizenbier

östliches Stadttor von Peschiera


Stadtlauf Luzern

beim Abendessen nach dem Rennen zusammen mit dem schnellsten Weißen Dmytro Lashyn; im Hintergrund Caroline Chepkwony, heuer 1h08.36 beim HM in Berlin und Siegerin des BIG 25 km ebendort
29. April, 2.00 Uhr morgens. Vier Personen, eine junge Dame und drei junge Herren, verlassen das Casino von Luzern und schlendern, bei noch lauen Temperaturen, die Promenade des Vierwaldstättersees entlang Richtung Hotel. Einer von ihnen bin ich- wenige Stunden zuvor hatte ich am Stadtlauf in der malerischen Altstadt von Luzern teilgenommen.
Bekannte Namen wie Patrik Sang, Sammy Kipruto, Jonathan Wyatt, Günther Weidlinger oder Craig Mottram zieren die Siegerliste dieser Veranstaltung. Die Strecke besteht aus einem zehn mal zu laufenden, welligen Rundkurs auf Kopfsteinpflaster.
Bereits bei der Streckenbesichtigung hatte ich befürchtet, dass mein angepeilter 3.05-Schnitt auf der anspruchsvollen Strecke schwer zu erreichen sein würde, zumal ein plötzlicher Wärmeeinbruch nach einem bisher frischen April für ungewohnt hohe Temperaturen sorgte. Letztendlich war es dann auch so, dass ich mit der Strecke ziemlich zu kämpfen hatte, wobei ich im Laufe des Rennens etwas abbaute- schließlich kam ich auf einen Schnitt von 3.10.

Ergebnisliste

Der Block von drei kurzen Flachrennen ist mit Luzern abgeschlossen- während das erste Rennen überraschend gut ausgefallen ist, konnte ich bei den beiden folgenden nicht mehr wie erhofft zulegen. Das Niveau aller drei Wettkämpfe würde ich als konstant auf eine 10 km-Zeit von 30.50-31.00 hin schätzen.
Jetzt heißt es, noch einmal aufbauen- die Berglaufsaison steht vor der Tür.