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Montag, 9. Dezember 2019

Kolsassberg Run

Bereits zum zehnten Mal ging es für mich zum Kolsassberg Run (5,25 km, 590 hm) nach Nordtirol. Nachdem ich das Rennen, bei dem sich viel um den Chef-Organisator Franz Stöckl dreht, zwischen 2011 und 2013 dreimal für mich entscheiden konnte, war ein ähnliches Unterfangen dieses Jahr unmöglich, zumal mit Manuel Innerhofer der derzeit beste österreichische Bergläufer und WM-Sechste von Argentinien 2019 up und down auf der Startliste stand.
kurz vor dem Ziel (Foto: Egmont Goedeke)
Gleich nach dem Start setzten sich Heiko Baier und Manuel Innerhofer ab, ihnen folgte Stefan Fuchs. Ich versuchte, mich allmählich Stefan Fuchs zu nähern und bekam ab Rennhälfte von Andrea Mayr, die von hinten auf mich auflief, Unterstützung. In der zweiten Rennhälfte fühlte ich mich nicht schlecht, konnte aber nicht so richtig ausbelasten, sodass ich im Finale sowohl gegen Alexander Lieb als auch gegen Andrea den Kürzeren zog. Bei konsequenterem Training würde ich für 2020 eine Verbesserung um 30-40'' auf ähnlicher Strecke anstreben.
Tochter Sara verbesserte sich zu 2018 um fast 3 Minuten und belegte gleich wie ich Rang vier, allerdings in der Damenwertung.

Ergebnisse Kolsassberg Run 08.12.2019:
1. Manuel Innerhofer 24.25
2. Heiko Baier 25.30
3. Alexander Lieb 25.58
4. Gerd Frick 26.06
5. Stefan Fuchs 26.12

Frauen:
1. Andrea Mayr 26.01
2. Maya Walcher 29.50
3. Karin Freitag 31.10
4. Sara Frick 34.33

Montag, 2. September 2019

Sieg beim Dorflauf in Sarnonico

Vergangenen Sonntag machte die besonders bei Kindern beliebte VSS Stadt- und Dorflauf-Serie einen Ausflug ins Trentino, genauer gesagt auf den Nonsberg. Der wellige, etwa 10,5 km lange Parcours mit Start und Ziel in Sarnonico folgte zum Teil dem der Ciaspolada- Schnee lag allerdings keiner.
Nachdem ich mich heuer ausschließlich Bergläufen gewidmet habe, war ein Test im Flachen willkommen. Bei hohen Temperaturen folgte ich auf der ersten Hälfte dem Nonsberger Giovanni Deromedi, ich musste einmal nachschauen, was ich im Flachen überhaupt draufhabe- bei Halbzeit setzte ich mich ab und konnte einen guten Vorsprung herauslaufen.
zusammen mit der Tagessiegerin Petra Pircher (Foto: www.running.bz)
Ergebnisse DL Sarnonico, 1.9.2019

1. Gerd Frick 36.13
2. Giovanni Deromedi 36.47
3. Martin Mayrhofer 37.29

Zeitgleich war östlich der Mendel auf der Sportanlage Kaltern-Altenburg Tochter Nike (14 Jahre) im Einsatz. Hier ging es um mehr als bei mir. über 2000 m galt es, das Limit für die Italienmeisterschaft von 6.53 zu knacken. In 6'.51,26'' gelang es auch, drei weitere cadette knackten die 7-Minuten-Marke. 

Donnerstag, 6. April 2017

Korschenbroich Citylauf

Bereits zum sechsten Mal in Folge war ich vergangenes Wochenende beim Korschenbroicher Citylauf über 10 km am Start. Mein Ziel war es, die 32'-Marke zu unterbieten.
Um Anschluss an eine gute Gruppe zu haben, musste ich schnell starten. Etwa 1,5 km lang lief ich km-Zeiten von unter 3', verlor aber trotzdem den Anschluss an eine kleine Gruppe und war somit ganz auf mich allein gestellt. Ich versuchte, das Beste aus dem ungünstigen Rennverlauf zu machen, verlor aber immer mehr an Tempo und musste mich mit einer Zeit von 32.26 begnügen. Der Sieg ging an den Moldawier Roman Prodius.

Mittwoch, 7. Dezember 2016

Kolsassberg Run

Am vergangenen Sonntag trug das OK-Team um Franz Stöckl zum bereits 13. Mal den Kolsassberg Run aus. Bei diesem Winterberglauf in Nordtirol sind auf 5,25 km 590 hm zu überwinden.
Am Renntag gab es ein paar Minusgrade und bestes Wetter. Um exakt 10:00 Uhr erfolgte der Start durch einen Kanonenschuss. Nach guten Vorleistungen im Training ging ich zuversichtlich ins Rennen. Als dieses nach einer Minute schneller wurde, gab es ein böses Erwachen: meine Beine wollten und konnten nicht. Schnell ging nach vorne hin eine größere Lücke auf und schon früh war das Rennen um den Tagessieg für mich gelaufen. So ging es um Schadensbegrenzung und um Absicherung des vierten Platzes gegenüber Stefan Fuchs, mit dem ich den Wettkampf gemeinsam absolvierte.
auf den letzten Metern (Foto: Michi Knopf)
Von meiner Zeit (25.40) war ich enttäuscht, war ich doch eine Minute langsamer als erwartet. Die drei Erstplatzierten hingegen zeigten ausgezeichnete Leistungen: Manuel Innerhofer siegte in 24.23 vor Andrzej Dlugosz (24.39) und Martin Mattle (24.43). Bei den Damen gewann Andrea Mayr in 26.20.

Video der Veranstaltung

Dienstag, 29. November 2016

Solide Leistung beim Steinhölzlilauf

In Liebefeld südlich von Bern wird im Steinhölzliwald der gleichnamige Lauf ausgetragen. Die 10,5 km lange Strecke des Hauptlaufs ist wellig und kurvenreich.
Nach 2011, 2012 und 2013 war ich letztes Wochenende zum vierten Mal am Start. Um die Mittagszeit- es wurde um 12:30 Uhr gestartet- herrschten ideale Laufbedingungen vor. In der ersten von vier Runden verschlief ich den Angriff des favorisierten Äthiopiers Mekonen Tefera. So war ich auf mich allein gestellt, fühlte mich gut, versuchte das Tempo hochzuhalten und lief regelmäßige Rundenzeiten. Mit 35.00 kam ich auf meine zweitbeste Steinhölzlilauf-Zeit und verlor nur 5" auf meine Bestzeit aus dem Jahre 2012 (hier der entsprechende Bericht)
Mit meiner aktuellen Form bin ich zufrieden, der Kolsassberg Run in Tirol/Österreich steht vor der Tür.

Ergebnisse Steinhölzlilauf, 27.11.2016:
1. Mekonen Tefera 34.29
2. Gerd Frick 35.00
3. Kidane Tewelde 36.13
Nach einer Bahnrunde müssen vier große Runden gelaufen werden. (Foto: Martin Jörg)

Dienstag, 22. November 2016

Corrida Bulloise

Nach dem Weinstraßenlauf hätte ich eigentlich einen Trainingsblock vorgesehen gehabt. Doch die Dinge verliefen nicht ganz so wie geplant. Zuerst bremste mich eine starke Erkältung ein, eine Woche später lag ich dann mit einer Bauchgrippe und über 39 Grad Fieber im Bett. Beidesmal erholte ich mich zwar schnell, war aber gezwungen, Ruhetage einzulegen und die Belastungen zu strecken. Nach der Bauchgrippe, während der es mir einen Tag lang scheußlich ging, fühlte ich mich wie neugeboren und wurde mir wieder einmal bewusst, wie gut es einem eigentlich geht, wenn man gesund ist.
Am 19. November startete ich dann, am späten Nachmittag einer fast neunstündigen Anreise, bei der Corrida Bulloise in Bulle/Fribourg. Bei diesem traditionsreichen Straßenlauf sind 8 anspruchsvolle Runden zu je 1 km zurückzulegen. Obwohl ich die erste Runde im hinteren Teil des Feldes lief, war es mir immer noch zu schnell- so ging es in der Folge um Schadensbegrenzung. Erst gegen Mitte des Rennens fing ich mich wieder. Schlussendlich kam ich auf 26.04 und blieb damit 32" über meiner schnellsten Bulle-Zeit von 2012. Den Sieg holte sich der Kenianer Patrick Ereng.
Bulle
Eine zweite Version meines Bulle-Wochenendes könnte so lauten:
An diesem Sonntagmorgen im November lag Bulle verlassen da. Es war kalt. Ein Läufer mit Stirnband und Handschuhen verließ sein Hotel. Er hatte noch nicht gefrühstückt. Zu Beginn drehte er eine kleine Schleife im Ort, dann steuerte er auf ein Waldstück auf einem Hügel zu, sich an die Hinweisschilder zu einer Sportzone haltend. Der Länge nach passierte er die gesamte Sportzone und ganz am Ende derselben stieß er auf einen Zugang zum Wald. Er schien die Gegend nicht zu kennen, zögerte er doch an allen Abzweigungen.
Am Waldrand angekommen also erspähte er einen breiten Forstweg, der nach rechts abging. Demselben folgte er. Zu seinem Erstaunen war der Weg mit Fähnchen markiert, am Vortag musste ein Nordic-Walking-Bewerb stattgefunden haben. An vielen Stellen war der Untergrund völlig aufgeweicht, Feuchtigkeit hing in der Luft. Tief atmete der Läufer die frische Luft ein, hielt sich an die Markierungen und passierte manch einsam daliegendes Gehöft. Auch wenn er eine wellige Strecke vorfand, strahlte der Wald mit seinen hohen Bäumen eine große Ruhe aus. Nach einer Weile führten die Markierungen wieder nach links, es schien wieder zurück zu gehen. Wäre er noch ein wenig weiter gelaufen, wäre er an den Lac du Gruyère gekommen. Aber das wusste der Frühaufsteher nicht. Bald war er wieder bei der Sportzone, die er diesmal rückseitig am Waldrand entlanglief. Ans andere Ende gekommen bog er in einen Pfad zu einer Siedlung ein.

Mittwoch, 2. November 2016

Weinstraßenlauf

Vor fast 20 Jahren habe ich das letzte Mal beim Weinstraßenlauf teilgenommen (es müsste 1998 gewesen sein). Während man damals in Eppan lief, wird mittlerweile im schmucken Dörfchen Girlan gelaufen. Auf dem Weg zurück zu mehr Tempo passte mir die kurze Distanz (ca. 5 km, 2 Runden) gut ins Programm. Große Erwartungen hatte ich keine, das Ganze sollte eine Art Standortbestimmung sein, die mit dem Genuss eines Hühnchens abgeschlossen werden sollte (Letzteres konnte ich praktisch problemlos erledigen).
Zu Beginn des Rennens tat ich mich schwer, nach einem km kam ich recht gut ins Rollen. Zu Beginn der zweiten Runde musste ich Daniel Pattis, Südtirols große Berglauf-Nachwuchshoffnung, ziehen lassen. Mit den letzten Sonnenstrahlen- der Start war um 16:30 Uhr erfolgt- gelang es mir, auch auf der zweiten Runde noch gut auszubelasten.
in der Anfangsphase des Rennens
Runde 2: auf der Verfolgung von Daniel Pattis
Video vom Rennen

Ergebnisse 19. Eppaner Weinstraßenlauf (29.10.2016)
1. Daniel Pattis 15.23
2. Gerd Frick 15.37
3. Khalid Jbari 15.41
4. Gianmarco Bazzoni 16.01
5. David Andersag 16.03
6. Hermann Achmüller 16.06

Montag, 3. Oktober 2016

83. Murtenlauf

Der Murtenlauf ist der älteste Straßenlauf in der Schweiz. Der historische Hintergrund geht auf das Jahr 1476 zurück, als die Eidgenossen die Burgunder in der Schlacht zu Murten besiegten und so die Freiheit erlangten. Ein Bote soll mit einem am Schlachtfeld abgebrochenen Lindenzweig nach Fribourg gelaufen sein, um die Nachricht zu überbringen. Wir erinnern uns an den Ursprung des Marathonlaufs.
Bereits zum fünften Mal ging ich im am Murtensee gelegenen gleichnamigen Ort an den Start, ich hoffte, auf der kupierten 17,17 km langen Strecke in den Bereich meiner Bestzeit (57.35) laufen zu können. Das Rennen entwickelte sich ungünstig, ein schneller Start riss das Feld auseinander, nach bereits 2' riss ich von der 20-köpfigen Spitzengruppe ab und war auf mich alleine gestellt. In 3.00 passierte ich den ersten km, eine Spur zu schnell. Bei km 6 konnte ich einen ersten Läufer einholen, hatte aber die nächste Gruppe um Jodidio, Costa und Leboeuf 15" vor mir. Ich biss die Zähne zusammen, die Bergabpassagen auf nassem Asphalt setzten meiner Muskulatur ordentlich zu. Im vorletzten Anstieg, der wie die gesamten letzten 5 km von unzähligen Zuschauern gesäumt war, lief ich bei km 14 auf Costa auf und lief für einen km hinter ihm, um mich zu erholen. Bei km 15 musste ich beschleunigen, Jodidio und Leboeuf waren noch 10" vor mir. Mit einem guten Finale konnte ich im Schlussanstieg ersteren 300 m, letzteren 100 m vor dem Ziel abfangen und immerhin noch auf Platz 14 kommen. Mit meiner Zeit von 58.53 war ich zwar eine gute Minute langsamer als erhofft, allerdings hatte ich bei meiner Bestzeit einen idealen Rennverlauf, durch den ich das gesamte Rennen in einer Gruppe laufen konnte.
Trotzdem- während ich bergauf momentan in Bestform laufe, fehlen mir im Flachen noch 3-4" je km- diese Herausforderung gegen mich selbst nehme ich für die nächsten Wochen an.

Ergebnisse 83. Murtenlauf, 02.10.2016:
1. Tadesse Abraham 53.29
2. Sergio Martinez 54.15
3. Fikru Dadi 54.39
4. Raul Alvarez 55.26
5. Tolossa Chengere 55.27
6. Mohammed Boulama 55.54
7. Robbie Simpson 56.09
8. Ahmed El Jaddar 56.16
9. Zouhair Oumoussa 56.53
10. Jeremy Hunt 57.15
11. Stephane Joly 57.32
12. Andreas Kempf 57.35
13. Mekonen Tefera 57.58
14. Gerd Frick 58.53
15. Francois Leboeuf 58.55
16. Alexandre Jodidio 59.07
17. Cesar Costa 59.16
18. Jari Piller 59.22

Dienstag, 12. April 2016

Citylauf Korschenbroich

Während ich am Montag, 11. April um 7:00 Uhr vor dem Frühstück einen Lockerungslauf im Landschaftsschutzgebiet eines Waldes von Korschenbroich absolviere, die Ruhe und die frische Luft genieße, den Sonnenaufgang erlebe und die ersten Sonnenstrahlen, die den dichten Wald erhellen, konstatiere ich, dass ich muskulär locker, aber respiratorisch angeschlagen bin. Dieses Jahr scheint mir die Blüte besonders zu schaffen zu machen.
Am Vortag hatte ich, bereits zum fünften Mal, den Citylauf bestritten, eine Veranstaltung, die 4.000 Teilnehmer und 15.000 Zuschauer aufweisen kann. Mir war klar, dass meine Korschenbroicher Bestzeit von 30.42 (aus dem Jahre 2013, hier der entsprechende Bericht) außer Reichweite lag. Nach vielen Verletzungsproblemen in den letzten beiden Jahren (und auch einer langwierigen Knöchelverletzung vom Jänner diesen Jahres) konnte ich in den letzten Wochen wieder regelmäßige Tempoeinheiten absolvieren und bin auf der Suche nach einer guten Form. Der Rennverlauf war etwas ungünstig: im dichten Feld startete ich zu weit hinten und musste so ins bereits hohe Tempo zwei Risse machen, um "meine Gruppe" zu finden. Km 3 passierte ich in 9.16, wenig später war es um mich geschehen, ich musste abreißen lassen und das Tempo deutlich reduzieren.Ich kämpfte mich ins Ziel und kam auf 32.26. Bei günstigem Rennverlauf entspricht die Leistung einer Zeit von 32.05, somit fehlt mir etwa eine Minute auf die angepeilte Form. Für den weiteren Saisonverlauf bin ich vorsichtig optimistisch- vorerst geht es darum, auch mit Wettkämpfen auf kürzeren Distanzen an der Schnelligkeit zu arbeiten.

Donnerstag, 17. Dezember 2015

Sion: Course Titze de Noel

Öfters war ich in den letzten Jahren im Wallis im Einsatz und zwar ausschließlich im Sommer bei Bergläufen wie dem Zermatt Marathon, dem Matterhornlauf oder Sierre-Zinal.
Letztes Wochenende, genau gesagt am 12. Dezember, kam ich nach neunstündiger Anreise am frühen Nachmittag im südlich von Sierre gelegenen Sion an. Im Rahmen des Weihnachtslaufs gab es ein Rennen von 7 km mit sieben Runden im Ortskern, der ganz im Zeichen des Weihnachtsmarktes stand. Der Rundkurs war kurvenreich, mit leichtem Gefälle und zum Teil mit Kopfsteinpflaster bespickt. Somit rechnete ich damit, im oberen Bereich der Spanne von 3.10-3.15/km zu bleiben.

Als um 17:30 der Start des Eliterennens fiel, hatte ich mich ganz am Ende der 55 Starter aufgestellt. Ich wollte in der hektischen Anfangsphase kein Risiko eingehen, zumal ich das Laufen bei Dunkelheit gar nicht gewohnt bin und dabei Probleme mit der Sicht bekunde. So wählte ich mit dem Palani auch einen etwas schwereren, aber dafür stabileren Schuh. Durch den Start am Ende des Feldes verlor ich gleich zu Beginn die Gruppe, mit der ich eigentlich laufen hätte können. Schön langsam arbeitete ich mich Rang um Rang vor, fühlte mich dabei gut und hielt mich bald an Adrian Jenny, auf den ich bei Morat-Fribourg im Oktober noch 2 Minuten verloren hatte.
Langer Rede, kurzer Sinn: nach 22.14 überquerte ich als 32. die Ziellinie und war mit einem Schnitt von 3.10 sehr zufrieden. Einer guten Form komme ich immer näher und ich halte meinen Traum, 2016 über 10 km die 31 Minuten-Mauer noch einmal zu unterbieten, für möglich. Wie man weiß, entspricht das einem Tempo von 3.06/km.

Nach dem Abendessen schlenderte ich durch das Zentrum von Sierre und erblickte ein paar nette Lokale, die vielen Läufer sorgten für eine ausgelassene Stimmung.
Am Folgetag absolvierte ich um 7:00 bei Dunkelheit und nüchtern einen morning run über 7 km, das Stadtzentrum gehörte dabei mir alleine.

In den nächsten Wochen werde ich weiterhin vor allem am Tempo arbeiten, nächster Termin ist die Ciaspolada im Nonstal am 6. Jänner, ebenso plane ich, nach Langem wieder den einen oder anderen Crosslauf zu bestreiten.

Montag, 7. Dezember 2015

Auf dem Weg zurück: Kolsassberg Run

beim Einlaufen (Foto: Veranstalter)
Der Kolsassberg Run, der traditionell Anfang Dezember im Inntal östlich von Innsbruck auf einem Nordhang mit 590 hm auf 5,25 km ausgetragen wird, war für mich dieses Jahr nach einer Saison mit nur wenigen Lichtblicken (wie Rang 3 bei der Ciaspolada, Rang 9 bei der Berglauf Italienmeisterschaft, Sieg beim LGT Marathon in Liechtenstein und Rang 8 bei der BL Langdistanz-WM in Zermatt) eine wichtige Standortbestimmung.
Nach fortgesetzten und verschiedenartigen Problemen über beinahe das ganze Jahr konnte ich in den letzten Wochen endlich wieder eine gute Trainingsroutine aufbauen und mit einer bestimmten Qualitätsarbeit beginnen.
Wie üblich, mittlerweile handelte es sich um meine sechste Teilnahme, reiste ich bereits am Vortag zum Winterberglauf an. Nach dem Abendessen gab es den Auftritt von etwa zwanzig furchteinflößenden Krampussen, den ich schadlos überstand.
Bei leichten Minusgraden gab der Landsturm von Kolsassberg um 10 Uhr das Startsignal- mit einem Kanonenschuss. Bald einmal setzten sich Riccardo Sterni und Manuel Innerhofer ab; als der Abstand nach 7 Rennminuten 14" betrug und nicht mehr größer wurde, wusste ich, dass ich wieder herankommen würde. Ich überlief Innerhofer noch vor der Sprintwertung Jägerstube, die ich nach 13.20 mit 9" Rückstand auf Sterni passierte. Zuversichtlich ging ich in die zweite Streckenhälfte, auf der ich von 2011 bis 2013 jeweils einen Sieg auch gegen starke Gegner herausgelaufen war.
Ich kam Sterni zwar schnell näher und holte ihn nach 16 Rennminuten ein, allerdings hatte ich meinerseits einen stark laufenden Stefan Fuchs im Nacken. Daher traute ich mich nicht durchzuziehen und es gab ein taktisches Geplänkel- als Sterni einen km vor dem Ziel attackierte, folgte ich nicht, da ich den stärkeren Gegner in Stefan Fuchs sah. Als der Rückstand zum Triestiner bedenklich angewachsen war, forcierte ich das Tempo und kam bis 200 m vor dem Ziel bis auf 1,2 sec an Sterni heran, konnte seinem Finish aber nichts mehr entgegensetzen.

Kolsassberg Run 06.12.2015
1. Riccardo Sterni 25.02
2. Gerd Frick 25.10
3. Stefan Fuchs 25.15

Auf meine Bestform fehlen an die 35 sec, mit ein paar kürzeren Wettkämpfen werde ich in den nächsten Wochen meine Ausbelastungsfähigkeit, aber auch die Grundschnelligkeit verbessern. Den Auftakt macht ein Straßenlauf in Sion über 7 km  am kommenden Samstag.

5 min vor dem Ziel
Zieleinlauf (alle Fotos: Veranstalter)

Donnerstag, 26. November 2015

Maratonina di Frangarto; Halbmarathon Sigmundskron- Ausblick

Nel ormai lontano 1992 corsi la mia prima maratonina a Frangarto finendola in 1h13.22- il mio miglior tempo ottenuto in quella gara risale al 2003 quando finii in 1h06.17. Quest'anno ho partecipato per la undicesima volta alla gara in questione- alla fine di una stagione contrassegnata da vari problemi ho concluso in un deludente 1h11.15. Già dopo il primo km (passaggio in 3.05) ero talmente stanco che avrei potuto fermarmi. In ogni caso nelle ultime settimane ho ripreso ad allenarmi bene, sto lavorando in maniera concentrata e motivata per rientrare al meglio.
Seit dem Halbmarathon von Sigmundskron sind mittlerweile fast zwei Wochen vergangen. Dieses Jahr war ich beim südlich von Bozen gelaufenen Klassiker bereits zum elften Mal am Start; im fernen 1992 gab ich dort mein Halbmarathon-Debüt und kam auf 1h13.22, meine schnellste Zeit in Sigmundskron erzielte ich 2003 (1h06.17). Nach mehreren Problemen im gesamten Jahr trat ich heuer mit Formrückstand an, nach einem schnellen ersten km in 3.05 war ich schon total ko, dennoch lief ich das Rennen zu Ende, wenn auch in enttäuschenden 1h11.15.
In der Zwischenzeit bin ich gut ins Training gekommen, ich arbeite motiviert und konzentriert, endlich auch wieder in höheren Tempobereichen. So freue ich mich bereits auf den Kolsassberg Run am 6. Dezember. Von 2011 bis 2013 konnte ich dieses Rennen dreimal in Folge gewinnen- ich hoffe, heuer an meine damaligen Leistungen anknüpfen zu können.

Samstag, 31. Oktober 2015

Frankfurt Marathon- oder: alle Jahre wieder

Alle vier Jahre wieder laufe ich den Frankfurt Marathon als Pacemaker von Andrea Mayr mit dem Olympia-Limit im Visier. So war es 2011, so war es 2015.
Die Vorgabe waren dieses Jahr 2h34'- nach einer nicht ganz optimalen Vorbereitung ging Andrea etwas verunsichert an den Start. Nach dem üblichen etwas hektischen ersten Kilometer, Frankfurt hat ein dichtes Elitefeld, fand ich zusammen mit dem zweiten Pacer, Christoph Sander, bald ein gutes Tempo. Beim Halbmarathon lagen wir mit 1h15'.57" leicht unter der vorgegebenen Zeit. Vor allem auf den letzten zehn km, auf denen ich selbst bereits ziemlich bedient war, schraubte ich das Tempo eine Spur zurück, um keinen Einbruch zu riskieren. Mit 2h33'.28" erbrachte Andrea das Limit eigentlich problemlos, dennoch war die Freude über die Leistung und die Qualifikation für Rio groß.
Zu erwähnen ist natürlich Arne Gabius, der in 2h08.33 deutschen Rekord lief und Lisa Hahner, die ihre Bestmarke auf 2h28.39 schraubte.
Einen detaillierten Bericht aus Andreas Sicht gibt es hier.
Am Rennnachmittag ging sich noch ein Besuch in die Innenstadt aus, der meinen Frankfurt-Ausflug abrundete.

Montag, 5. Oktober 2015

Murtenlauf

Seit Anfang Juli, also seit drei Monaten, ist in meinen Trainingsvorbereitungen der Wurm drin. Ein Störfaktor folgt dem nächsten: zuerst ein starker Infekt, der respiratorisch noch lange nachwirkte, dann im August akute Achillessehnenprobleme mit einer zweiwöchigen Laufpause und vor zwei Wochen wieder ein starker Infekt mit verschleimten Bronchien und großer respiratorischer Einschränkung bei Belastung. Es ist klar, dass mit derartigen Voraussetzungen kein Formaufbau möglich ist.  Trotzdem bleibe ich geduldig und arbeite daran, wieder akzeptable Leistungen bringen zu können. Derzeit gehe ich davon aus, 2016 meine Laufkarriere zu beenden.
Mit der geschilderten starken Erkältung bin ich den Soltn-Halbmarathon in Jenesien gelaufen. Schon vom Start weg merkte ich, respiratorisch stark eingeschränkt zu sein und verlor vier Minuten auf meine üblichen Zeiten.
Eine Woche später versuchte ich mein Glück beim traditionsreichen Murtenlauf in der Schweiz; die Verkühlung war zwar fast abgeklungen, trotzdem waren die Bronchien noch zu verschleimt, um eine normale Leistung zuzulassen. Auf 17 km verlor ich auf meine Zeiten an die drei Minuten.
Nach dem Jungfrau Marathon sah ich mich gezwungen, auch meine Teilnahme an der Tour de Tirol abzusagen.
Somit steht, bei hoffentlich baldiger Genesung, ein Trainingsblock vor mir. Schwerpunkt sind Einheiten im Flachen, wo ich zu alter Spritzigkeit zurückfinden möchte. In etwa zehn Tagen wird es ein Update zum Training geben.

Dienstag, 21. April 2015

Citylauf Korschenbroich

Bereits zum vierten Mal trat ich heuer beim offiziell vermessenen 10 km-Straßenlauf von Korschenbroich, einem Städtchen mit charakteristischen Backsteinhäusern in der Nähe von Düsseldorf, an.
War ich 2013 noch 30.42 gelaufen (hier der entsprechende Bericht), musste ich heuer kleinere Brötchen backen und kam auf bescheidene 32.18. Der Tagessieger Jamel Chatbi aus Italien lief 29.0x. Die Bedingungen waren mit Sonne, wenig Wind und etwa 15 Grad beinahe ideal, aber nach 3.00 und 3.07 auf den ersten beiden Kilometern wurde ich immer langsamer. Auf eine akzeptable Form fehlt noch eine Minute- in den nächsten Wochen wird sich zeigen, wie die Berglauf-Form ist. Auf jeden Fall werde ich konzentriert am Ball bleiben.
Da ich es auch heuer versäumt habe, das Bier der Privatbrauerei im Zentrum von Korschenbroich zu verköstigen, werde ich 2016 wiederkehren müssen- auch, um sportlich wieder etwas zu zeigen.

Sonntag, 12. April 2015

Saison-Einstieg im Schneckentempo

Eines vorneweg: Wie manche bereits vermutet haben, handelt es sich beim vorigen Eintrag um einen Aprilscherz.
Mit dem Vivicittà-Lauf in Bozen bin ich am 12. April in die heurige Laufsaison eingestiegen. Diesen Winter habe ich das Ausdauertraining erstmals mit Krafttraining ergänzt. Wie sich bei den ersten Intervalltrainings Ende Februar gezeigt hat, war der Effekt vor allem der, dass ich an Spritzigkeit und Tempo verloren habe. Ich dürfte es im Oberschenkelbereich mit den Gewichten übertrieben haben- mit letzter Woche habe ich das Krafttraining eingestellt und hoffe, bald wieder in Schuss zu kommen.
bei km 9, komplett erledigt
Das Vivicittà-Rennen freilich ist für mich eine Spur zu früh gekommen. Mit dem schwerfälligen Laufgefühl der letzten Wochen war nichts zu machen, auf der zweiten Hälfte hatte ich zu kämpfen, überhaupt ins Ziel zu kommen. Tagessieger wurde der Duathlet Daniel Hofer, dem die Symbiose zwischen Radfahren und Laufen seit Jahren gut gelingt. Ergebnisse
Für die Stadt Bozen ist Vivicittà eine reizvolle Sache- der Bürger hat die Möglichkeit, vom Drususstadion aus startend reizvolle Abschnitte seiner Stadt wie den Radweg den Talferwiesen entlang, Museumstraße und Lauben laufend zu erleben.
Mein Sonntag stand ganz im Zeichen des Schneckentempos. Nachdem ich mich also laufend durch Bozen gequält hatte, wanderte ich mit Familie auf den nahegelegenen Virgl in der Absicht mittagzuessen. Den ersten Buschenschank verließen wir nach einer Stunde- bis dahin war es nicht einmal möglich gewesen, die Bestellung aufzugeben. Beim zweiten gelang zwar die Bestellung, wir mussten aber eineinhalb Stunden auf das Essen warten. So war es bereits nach 16 Uhr, als wir mit dem Mittagessen begannen.
Weiter geht es bei mir mit dem 10 km-Lauf in Korschenbroich am kommenden Sonntag- ich erwarte mir eine deutliche Besserung, die 30.42, die ich vor zwei Jahren gelaufen bin, sind außer Reichweite.
Im Mai beginnt dann die Berglaufsaison- Ziel des ersten Wettkampfblocks ist der Zermatt Marathon am 4. Juli, der heuer als Langdistanz-Berglauf-WM ausgetragen wird. Ich werde versuchen, mich für das italienische Team zu qualifizieren- fünf Startplätze sind vorgesehen.

Freitag, 9. Mai 2014

Stadtlauf Luzern

Der Luzerner Stadtlauf, den ich wie in den beiden Vorjahren auf dem Programm hatte, kam wohl ein paar Tage zu früh für mich- so setzte es eine herbe Schlappe. Bereits am Ende der ersten von zehn Runden baute ich stark ab und wurde auch von ein paar zeitgleich mit den Männern gestarteten Frauen, für die allerdings nur die halbe Distanz vorgesehen war, überholt. Schon bald verstand ich, dass ich auch noch überrundet werden würde- in der achten Runde war es so weit und ich musste aus dem Rennen (an derselben Stelle war ich im Vorjahr um 1'.15" schneller gewesen). Den Sieg holte sich- zum dritten Mal in Folge- der Kenianer Patrick Ereng.
So peinlich meine Vorstellung in Luzern auch war, konnte ich dennoch zwei positive Aspekte vom Wochenende mitnehmen: einerseits die Gewissheit, dass mein linkes Bein wieder voll belastungsfähig ist, andererseits ein paar Eindrücke von der am Vierwaldstättersee gelegenen sehenswerten Stadt.
das berühmte Löwendenkmal
einen Abstecher ins Casino gab es auch
Wasserturm
Wenn auch die Form noch nicht die beste ist und ich mit Geduld noch einige Laufkilometer abspulen muss, um wieder voll da zu sein, ziehe ich meine ursprüngliche Planung durch und beginne am 10. Mai in Feldkirch- nach zwei versemmelten Flachrennen- meine Berglauf-Saison.

Montag, 7. April 2014

Bitterer Saison-Einstieg in Korschenbroich

Nach einer langen Anreise traf ich letzten Samstag im in Nordrhein-Westfalen gelegenen Korschenbroich ein. Das von weiten Ackerflächen umgebene Städtchen beeindruckte mich auch heuer wieder mit seinen niederen Backstein- und Fachwerkhäusern- auch war der Frühling bereits eingezogen und die Natur stand in voller Blüte.
Der internationale Citylauf im April stellt für die Gegend ein Großereignis dar- mittlerweile (2014 fand die 26. Auflage statt) kommt man auf 4.000 Teilnehmer. Wenn man bedenkt, dass Korschenbroich selbst 11.000 Einwohner zählt, kann man sagen, dass der Zustrom aus der Region riesig ist. Im Rahmen eines verkaufsoffenen Sonntags haben die Geschäfte in der City geöffnet.
Was den Wettkampf, einen 10 km-Lauf, angeht, orientierte ich mich an meiner Vorjahreszeit (30.42). Ich hatte deutlich weniger Lauf-km als 2013, als der Citylauf zwei Wochen später stattfand, in den Beinen; zwei Testtrainings zeigten mir, dass ich 1-2"/km schwächer als im Vorjahr in Form war.
Beim Start kam ich gut weg und konnte mich in der zweiten Gruppe einreihen. Nach zwei von acht Runden deutete das Tempo meiner Gruppe auf eine Zeit von unter 31 Minuten hin, allerdings war es ziemlich windig bei hohen Temperaturen. In einer Linkskurve anfangs der dritten Runde setzte ich einen dummen Schritt und spürte gleich danach einen Stich auf der Oberschenkelrückseite links. Der Schmerz blieb und ich verstand, dass ich mir eine Zerrung eingefangen hatte. Bis ins Ziel waren es noch acht km; ich wollte das Rennen auf jeden Fall beenden, auch auf das Risiko hin, dass weitere Muskelfasern einrissen. In der Bewegung eingeschränkt wurde ich immer langsamer, rollte am Schluss meiner Gruppe mit- nach 31.32 überquerte ich die Ziellinie. Gewonnen hatte das Rennen der Kenianer Abraham Kipyatich in 28.41- bei den Frauen ging der Sieg, über 5 km, an die Weißrussin Swetlana Kudelich (Zeit 15.44).
Mittlerweile stecke in der Reorganisation. Von den anfänglichen Schmerzen her hätte ich gedacht, dass nicht allzu viele Fasern (wahrscheinlich des M. semimembranosus) eingerissen sind, allerdings hat es stark eingeblutet und der Oberschenkel ist dementsprechend angeschwollen. Beim ersten Berglauf 2013 hatte ich mir eine identische Verletzung der ischiokruralen Muskulatur, allerdings rechts, zugezogen- damals konnte ich nach einigen Ruhetagen bereits drei Wochen später wieder ins Wettkampfgeschehen eingreifen. In diesen Tagen steht eine absolute Pause mit Regenerations-Maßnahmen auf dem Programm; ich freue mich bereits auf den Tag, an dem ich vorsichtig wieder ins Training einsteigen werde.

Mittwoch, 4. Dezember 2013

Steinhölzlilauf

Am Morgen nach dem Basler Stadtlauf absolvierte ich im Gegensatz zu den beiden Vorjahren keinen lockeren Lauf vor dem Frühstück, sondern begab mich vom Zimmer aus direkt in den Frühstückssaal. Mit zwei Lachs- und Meerrettich-Brötchen begann ich ein ausgiebiges Frühstück, zwei Tassen Kaffee hatten die Aufgabe, mich munter zu machen. Anschließend ging es nämlich nach Bern, wo der Steinhölzlilauf auf mich wartete.
gestartet (Foto: Martin Jörg)
Im Gegensatz zu Basel lag in der Berner Gegend noch ein wenig Schnee, 15-20% der Strecke des Steinhölzlilaufs waren mit Schnee bzw. Eis bedeckt. Um 12:30 Uhr schickte der Starter ein Rekordteilnehmerfeld auf die zum Teil crosslaufähnliche Strecke, die im Hauptlauf viermal zu durchlaufen ist. Ich hatte mich vom Rennen des Vorabends recht gut erholt, fiel aber dennoch gleich nach dem Start zurück. Ganz vorne lief der Zweite von Basel, Bernard Matheka, der Jagd auf den Streckenrekord machte, dahinter folgte das Duo Fikru (Äthiopien)-Jodidio (Schweiz), auf das ich nach 5, 6 Rennminuten wieder aufschliessen konnte. In der zweiten Runde setzte sich Fikru ab, ich blieb bei Jodidio, schließlich hatte ich gegen ihn in Bulle vor zwei Wochen noch deutlich verloren. In der dritten Runde setzte ich mich vom jungen Schweizer ab- meine Bemühungen, den Äthiopier einzuholen, waren aber vergeblich, sodass ich nach 35.02 als Dritter die Ziellinie überquerte. Damit gab ich eine weitere Probe meiner Leistungs-Konstanz ab: 2011 (Rennbericht) war ich auf 35.01 gekommen, 2012 (Rennbericht) auf 34.55.
die ersten Drei (Foto: Martin Jörg)
Meine Konzentration gilt jetzt ganz dem Kolsassberg Run in Tirol/AUT am kommenden Sonntag. Es handelt sich um die letzte Berglauf-Veranstaltung des Jahres; heuer ist der derzeit weltbeste Bergläufer, Petro Mamu aus Eritrea, am Start.

Ergebnisse Steinhölzlilauf:
1. Bernard Matheka KEN 33.13
2. Guta Fikru ETH 34.47
3. Gerd Frick 35.02
4. Alex Jodidio SUI 35.51

Montag, 2. Dezember 2013

Stadtlauf Basel

Die zweite Station einer Serie von kürzeren Wettkämpfen war der Basler Stadtlauf. Tausende von Läufern fanden sich auch an der 31. Auflage des in der Adventszeit angesetzten Bewerbs in der berühmten Universitätsstadt am Rhein ein.
Wie bereits im Vorjahr war die Strecke des Eliterennens mit einer ruppigen Steigung, den Rheinsprung hinauf, bestückt- allerdings waren nur mehr vier statt fünf Runden vorgesehen. Ich orientierte mich an meiner Vorjahreszeit- abzüglich meiner langsamsten Runde wäre ich auf 23.50 gekommen, ein paar sec schneller als diese Marke wollte ich sein. Zu einer etwas ungewohnten Zeit, exakt um 21:08, schickte der Starter ein hochkarätiges Feld auf die Strecke. Nach einem etwas ungünstigen Rennverlauf- die erste Runde war mir zu schnell, sodass ich auf mich allein gestellt war- kam ich auf 23.47.
Meine Leistung war weder herausragend noch ganz schlecht, auf 10 km umgerechnet entspricht sie einer hohen 30er Zeit (30.55-31.00). Angesichts der Tatsache, dass ich die letzten drei, vier Wochen praktisch ausschließlich auf Schnee und Eis gelaufen bin und damit nicht gut für einen schnellen Schritt arbeiten konnte, muss ich zufrieden sein. Ein erstes Ziel für 2014 ist bereits gesteckt: ein Angriff auf meine 10 km-Bestzeit (30.33) im April.
ausgangs der Freien Straße geht es in die 1. Runde hinein- ich verpasse einen guten Anschluss 
Ergebnisse:
1. Tadesse Abraham ERI 22.09
2. Bernard Matheka KEN 22.12
3. Simon Tesfay ERI 22.20
5. Mario Bächtiger SUI 22.22
27. Gerd Frick 23.47