Samstag, 31. Mai 2025

Berglauf Branzoll-Aldein

Am 25. Mai war es so weit. Endlich erfolgte mein Einstieg in die heurige Laufsaison.
Nach den trainingstechnisch sehr schwierigen Jahren 2023 und 2024 konnte ich dieses Jahr immerhin ein recht regelmäßiges, wenn auch deutlich reduziertes Training aufnehmen.

Die erste Rennhälfte hielt ich mich, bei idealen Laufbedingungen, recht gut, auf der zweiten Hälfte musste ich ziemlich nachgeben. Wichtig ist es jetzt, im Training zu bleiben und mich schön langsam an etwas höhere Umfänge heranzuarbeiten.

1. Andreas Innerebner 39.24
2. Samuel Demetz 41.05
3. Luca Boninsegna 41.29
4. Fabian Pircher 42.01
5. Armin Gögele 42.26
6. Gerd Frick 43.37


Freitag, 23. Mai 2025

Back in the years, Berglauf Branzoll-Aldein

Am 25. Mai 2025 erlebt der Berglauf von Branzoll nach Aldein- auf 6,5 km sind knapp 1000 hm zu überwinden- seine 51. Auflage. Anlass für mich, meine ersten fünf Starts Revue passieren zu lassen.


Mein erstes Antreten erfolgte am 15. Juni 2003. In 38.20 siegte ich auf Anhieb, 16 Sekunden vor Martin Obexer.
 
Am 27. Juni 2004 belegte ich in 38.35 lediglich Rang 7. Es siegte Marco Gaiardo in 35.36.
 
Am 24. Juni 2007 belegte ich in persönlicher Bestzeit von 37.34 hinter Mikhail Mamleew (36.26) Rang 2. Es war das Jahr, in dem ich beim Jungfrau Marathon Anfang September Dritter bei der Langdistanz-WM im Berglauf wurde, hinter Jonathan Wyatt und Hermann Achmüller.
 
Am 18. Mai 2008 wurde ich Dritter in 38.09. Es siegte Jonathan Wyatt in 36.01.
 
Am 9. Mai 2010 wurde ich Zweiter in 38.17 hinter Jonathan Wyatt (36.31). Es war das Jahr, in dem ich für die italienische Berglaufnationalmannschaft an der WM in Slowenien teilnahm.

Sonntag, 13. Oktober 2024

Berglauf Dorf Tirol-Hochmut

Nach zwei Jahren gab es heute de facto ein Comeback. Und zwar beim Berglauf von Dorf Tirol auf die Hochmut: 5,6 km und 850 hm. Etwa 10 Teilnahmen kann ich verbuchen mit einer Bestzeit von 32.16. Nachdem ich mittlerweile seit vielleicht Mitte Juli ohne größere Probleme, aber doch reduziert, trainieren kann, war das Rennen eine erste Standortbestimmung, aber eben auch eine Rückkehr ins Wettkampfgeschehen. Maßstab war für mich meine eigene Bestzeit; ich befürchtete, eventuell drei Minuten verlieren zu können. Die Geschichte des Rennens ist bald erzählt. Bei guten Bedingungen startete ich vorsichtig, ließ die ersten fünf ziehen und orientierte mich an Armin Gögele. Die ersten Zwischenzeiten waren noch passabel, doch ich baute, wie zu erwarten war, Minute um Minute ab, und erreichte am Ende als Siebter mit genau vier Minuten Rückstand auf meine Bestzeit das Ziel: 36.16. Tagessieger Mathäus Zöggeler war in 33.13 gut drei Minuten schneller. Am Ende bin ich zufrieden, der erste Schritt ist getan, ein Motivationsschub ist erfolgt. Weitere Rennen werden folgen!

Montag, 29. April 2024

Comeback nach 1,5 Jahren beim Ruetzlauf

Eineinhalb Jahre liegt mein letzter Wettkampf zurück, eine schwere hamstring-Verletzung links vom Jänner 2022 zwang mich lange in die Knie. Ich habe zwar immer noch mit den Folgen zu kämpfen, drei, vier lockere Läufe die Woche gehen sich mittlerweile aber aus.
Recht spontan entschied ich mich, am 27. April beim Ruetzlauf in Kematen bei Innsbruck über die kürzeste angebotene Distanz von 5,7 km an den Start zu gehen. Es war sehr angenehm, nach Langem wieder die Wettkampfanspannung zu verspüren, die Vorbereitungen für einen Wettkampf vorzunehmen, sich an der Startlinie aufzustellen und auf den Startschuss zu warten. Beim Rennen dann blieb ich die ersten 4, 5 Minuten mit Tochter Nike. Als ich bemerkte, dass mein linkes Bein mitmachte, beschleunigte ich und belastete, meinem sehr geringen Formzustand entsprechend, aus. Ich genoss es, nach so langer Zeit wieder einmal diese Atemnot und Erschöpfung zu verspüren.
Am Ende war ich mit einem Kilometerschnitt von 3.39 sehr zufrieden. Jetzt geht es darum, am Ball zu bleiben.

Ergebnisse Ruetzlauf in Kematen, 27.04.2024, 5,7 km:
1. Wendall Lorenzen 18.43
2. Michael Hechenblaikner 19.51
3. Gerd Frick 20.51
Frauen:
1. Nike Frick 21.44

Sonntag, 6. November 2022

Erster Sieg nach drei Jahren

Mit dem Berglauf von Schenna nach Taser (666 hm auf 5,6 km) wird seit einigen Jahren die Berglaufsaison abgeschlossen.
Bei frischen Bedingungen fiel um 10:00 Uhr an der Talstation der Taser-Seilbahn der Startschuss.
Gegen Ende des ersten Anstiegs hatte ich nach etwa acht Rennminuten leichte Probleme und musste gegen Mathäus Zöggeler und Armin Gögele etwas abreißen lassen, konnte aber den Abstand so weit in Grenzen halten, dass ich in der folgenden gut einen km langen Querpassage meinerseits angreifen und mich auch absetzen konnte. In einer matschigen Kurve vor dem Holzner kam ich mit meinen ausgewählten glatten Schuhen arg ins Schlittern, konnte aber einen Sturz gerade noch vermeiden.
Mit etwa acht Sekunden Vorsprung ging ich in den Schlussanstieg, auf dem ich den Vorsprung kontinuierlich ausbauen konnte. Nach 32.26 überquerte ich doch sehr zufrieden die Ziellinie. Gegenüber 2019, als ich deutlich besser in Form war, war ich nur 5" langsamer. Im Zielgelände konnten wir noch einen wunderschönen Herbsttag genießen.

BL Schenna-Taser 06.11.2022:
1. Gerd Frick 32.26
2. Mathäus Zöggeler 32.56
3. Armin Gögele 33.12

Frauen:
1. Anna Lena Hofer 36.53
2. Andrea Schweigkofler 39.30
3. Edeltraud Thaler 40.35

Sonntag, 9. Oktober 2022

Berglauf Dorf Tirol-Hochmut

Bei nassem Wetter fand heute die 53. Auflage des Berglaufs von Dorf Tirol auf die Hochmut (850 hm, 5,6 km) statt.
Meine Bestzeit auf der Strecke steht bei 32.16 (aus dem Jahr 2012, als ich mir mit Philipp Götsch ein spannendes Duell lieferte), aufgrund der letzten Trainingsergebnisse liebäugelte ich mit einer Zeit von knapp unter 34 Minuten. Nach einem Renn-Drittel, beim Tiroler Kreuz, lag ich zusammen mit Luca Ventura und Mathäus Zöggeler in Führung und sah das Rennen als noch offen an. Auf der zweiten Rennhälfte baute ich leider etwas ab und musste mich mit Rang drei begnügen. Immerhin war es meine beste Leistung seit 2019. Weitere Wettkämpfe werden folgen.

BL Dorf Tirol-Hochmut 09.10.2022:
1. Mathäus Zöggeler 34.00
2. Luca Ventura 34.14
3. Gerd Frick 34.25
4. Armin Gögele 35.47
5. Patrick Gross 35.53

1. Anna Hofer 39.06
2. Emily Vucemillo 40.26
3. Anna Lena Hofer 41.26

Sonntag, 29. Mai 2022

Berglauf Branzoll-Aldein


bei meinem letzten Antreten 2016 kurz vor dem Ziel

Zwei Wochen nach einem mäßigen Einstieg in die Berglauf-Saison beim Rennen von Kaltern auf die Mendel stand ich heute Früh um 9:30 Uhr an der Startlinie in Branzoll.
Es stand der klassische Berglauf nach Aldein auf dem Programm, die offenbar 48. Auflage. Öfters hatte ich das Rennen bereits bestritten und war dabei auf Berglaufgrößen wie Jonathan Wyatt, Antonio Molinari oder Marco Gaiardo, um nur einige zu nennen, gestoßen.
Treibende Kraft der Veranstaltung war über viele Jahre Andrea Isoppo, der uns leider Ende 2016 viel zu früh verlassen hat. Durch ihn war auch der Halbmarathon der drei Gemeinden im Herbst groß geworden.
Durch einen Felssturz bedingt 2019 und dann zweimal pandemiebedingt war die Veranstaltung ausgefallen, nun war es endlich wieder so weit.
Meine Saisonplanung musste ich zuletzt ordentlich umstellen: ich hatte mich heuer mehr aufs Flache konzentriert- als es endlich halbwegs zu laufen schien, trat eine Ischialgie auf, die mir derzeit das Training im Flachen verbietet- so nebenher legte mich ein starker Heuschnupfen quasi flach. Im Steilen habe ich mit meinem Ischias keine Beschwerden.
Langer Rede, kurzer Sinn: um 9:30 stand ich heute, bei Nieselregen, an der Startlinie. Ich fühlte mich sogar recht gut und lag im Mittelteil bis Rennminute 25 in Führung. Im Finale, mittlerweile regnete es heftig, schwächelte ich etwas und musste Ivan Paulmichl und Armin Gögele ziehen lassen.
Im Verhältnis zur klassischen Strecke benötigt man nun (wegen Umleitung im Bereich des Felssturzes auf der ersten Streckenhälfte) um die 1,5 min mehr, sodass meine Zeit von 42.46 bereinigt etwa 41.16 entspricht und damit gut drei Minuten über meiner Bestzeit liegt, was so halbwegs passabel ist.
Schade für Athleten und Veranstalter, dass das Wetter schlecht blieb und es bis zur Siegerehrung am Festplatz von Aldein regnete. Ein paar Sonnenstrahlen hätte sich die Veranstalung verdient.

Ergebnisse Berglauf Branzoll-Aldein (6 km, 900 hm):
1. Ivan Paulmichl 41.51
2. Armin Gögele 42.13
3. Gerd Frick 42.46
Frauen:
1. Emily Vucemillo 49.54

Dienstag, 26. April 2022

Dorflauf Sarnthein

Am 25. April 2022 fand die 38. Auflage des traditionsreichsten Südtiroler Dorflaufs in Sarnthein statt. Für mich war es ein Anschreiben zum Saisonauftakt, nachdem ich in den vergangenen Wochen immerhin durchschnittlich an die 60 km gelaufen bin mit eingstreuten leichteren Belastungen. Es lief in etwa wie erwartet, für Tochter Nike gab es den Tagessieg.
Gesamteinlauf Männer:
1. Hannes Perkmann 16.43
2. David Andersag 17.48
3. Andreas Innerebner 18.04
7. Gerd Frick 19.18
kurz vor dem Ziel auf dem Dorfplatz (Fotos: running.bz.it)

Gesamteinlauf Damen:
1. Nike Frick 10.12
2. Renate Kreidl 10.30
3. Sofia Demetz 10.35

Sonntag, 14. November 2021

Berglauf Latsch-St. Martin

Die erste Auflage des Berglaufes von Latsch nach St. Martin fand im Jahre 1961 statt. Es handelt sich wohl um den steilsten Berglauf in Südtirol, werden doch auf 6,2 km 1.1100 hm überwunden, wobei der erste km sogar leicht abfallend ist. Alles, was steiler ist, nennt sich "Vertikal".
Ich selbst habe den Berglauf nach St. Martin im Kofel 1997 zum ersten Mal bestritten, persönliche Bestzeit bin ich 2017 gelaufen mit 45.04, als ich mich dem Streckenrekordhalter Thomas Niederegger in einem packenden Zweikampf knapp geschlagen geben musste. Bericht siehe hier.

Kurz vor dem Ziel (Foto: running.bz.it)

Dieses Jahr fand der Lauf einige Wochen später als üblich statt, über Nacht hatte es auf den letzten 200 hm geschneit. Der Start erfolgte um 9:45, Samuel Demetz und Armin Gögele setzten sich bald ab, aber nicht weit dahinter lief ich in einer zersprengten Fünfergruppe. Nach gut 10 Rennminuten bekam ich im Steilen ordentliche Probleme und musste abreißen lassen. Im flacheren Mittelteil pirschte ich mich wieder heran und schloss beinahe auf die Gruppe des 2., 3. und 4. auf, um auf den letzten Rennminuten wieder etwas zurückzufallen.
Schnee lag vielleicht auf sechs Rennminuten; die widrigen Verhältnisse dürften knapp zwei Minuten gekostet haben, mehr nicht. Somit verlor ich bereinigt auf meine Bestzeit an die vier Minuten.
Im Verhältnis zu den vorigen Wettkämpfen gelang mir eine kleine Steigerung; 2022 sollte, nach soliderem Formaufbau, wieder deutlich mehr drinnen sein.

Berglauf Latsch-St. Martin, 14.11.2021:

1. Samuel Demetz 50.00
2. Michael Andres 50.14
3. Stefano Gretter 50.43
4. Armin Gögele 51.03
5. Gerd Frick 51.05
6. Mattheus Berger 51.18
7. Patrick Gross 51.28

Damen:
1. Anna Hofer 58.21


Sonntag, 7. November 2021

Berglauf Schenna-Taser

Vor drei Tagen hatte ich im Training erstmals eine leichte Besserung meines Formzustands bemerkt, zuvor war ich diesbezüglich lange wie gegen eine Wand gelaufen. Zusätzlich verbessert sich so allmählich auch der Zustand der Rückseite meines linken Oberschenkels (Ischialgie?). Über diese Umstände bin ich nicht unerfreut.


kurz vor dem Ziel (Foto: runnung.bz.it)

Heute nun stand der Berglauf von Schenna nach Taser auf dem Programm, den ich übrigens vor zwei Jahren in 32.20 gewinnen konnte. Vor drei Tagen hatte ich die Strecke besichtigt- damals lag auf den letzten 1,5 km Schnee, der sich aber mittlerweile in der Spur in Eis verwandelt hatte.
Bei herrlichem Wetter, aber eiskalten Bedingungen fiel um 9:47 der Startschuss. Allerdings startete niemand, da es sich um einen Probeschuss handelte. Beim echten Startschuss kurz vor 10:00 ging es dann wirklich los. Nach drei Rennminuten ging ich als Sechster in die Steigung, zwei Läufer konnte ich bald überholen, doch schon bald bemerkte ich, dass ich aufs Führungstrio tendentiell weiter an Zeit verlor. Nach 10 Minuten hatte ich etwa 20'' Rückstand, der sich in der folgenden 1,5 km langen welligen Querpassage vergrößerte. Im steilen Schlussdrittel kamen wir in teils in Eis verwandelten Schnee.
In 34.21 kam ich als Vierter ins Ziel und war damit nicht unzufrieden- schließlich lief es ein wenig besser als bei den vorigen beiden Rennen. Es hat mir zugesagt, wieder einmal ein Rennen zu bestreiten, zusätzlich traf ich wieder ein paar alte Bekannte, so hatte ich Tagessieger Bruno Schumi mehrere Jahre nicht mehr gesehen- ich verbrachte noch ein paar Stunden in der Sonne.
Die Saison ist noch nicht zu Ende.

Ergebnisse BL Schenna-Taser 07.11.2021 (5,6 km, 660 hm)

1. Bruno Schumi GER 32.53
2. Samuel Demetz 33.07
3. Armin Gögele 33.30
4. Gerd Frick 34.21

Frauen:
1. Martina Falchetti 39.19

Sonntag, 10. Oktober 2021

Berglauf Dorf Tirol-Hochmut

Heute war es wieder soweit: der traditionsreiche Muterlauf, eine der ältesten Laufveranstaltungen im Lande, stand auf dem Programm.
Bei besten Laufbedingungen konnte ich nur eine mäßige Leistung abrufen und verlor, wenn auch immer noch angeschlagen, doch dreieinhalb Minuten auf meine Bestzeit. Immerhin reichte es zu Platz zwei hinter Armin Gögele.
Jetzt heißt es, mit ein paar ruhigen Tagen wieder körperlich fit zu werden und dann in aller Ruhe wieder aufzubauen für neue Einsätze.
Insgesamt war es ein Tag mit Superwetter, den ich mit einer lockeren Wanderung über den Hans-Frieden-Felsenweg nach Vellau abschloss.

Berglauf Dorf Tirol-Hochmut, 5,7 km, 850 hm

1. Armin Gögele 34.36
2. Gerd Frick 35.56
3. Damiano Fedel 36.36
4. Josef Thaler 36.44
5. Patrick Gross 36.46

Sonntag, 3. Oktober 2021

Comeback

kurz vor dem Start; mir war bereits bewusst, neben dem späteren Sieger zu stehen (Foto: www.running.bz.it)

Nach einem Jahr und sieben Monaten Wettkampfpause wagte ich mich heute an ein Comeback. Gelegenheit dazu gab der Berglauf von Kaltern auf die Mendel.
Ambitionen hatte ich gar keine: zu groß der Trainingsrückstand, beim Abschlusstraining kam eine Läsion hinzu, die das Laufen im Flachen verunmöglicht, im Steilen kurioserweise keine großen Probleme verursacht, sodass ich mich letztlich doch für einen Start entschied.

Nach einem verhaltenen Start traf ich, bei optimalen Laufbedingungen, nach 36.52 auf der Mendel ein und war damit 2.24 langsamer als 2019, aber eineinhalb Minuten schneller als befürchtet.
Es hat Spaß gemacht, wieder einmal Wettkampfluft zu schnuppern. Wenn es mein Oberschenkel zulässt, werde ich bald wieder an den Start gehen.

Berglauf Kaltern Mendel (4,7 km, 860 hm), 03.10.2021

1. Armin Gögele 35.01
2. Stefano Gretter 36.38
3. Daniele Barchetti 36.47
4. Gerd Frick 36.52
5. Robert Brunner 38.21 

Sonntag, 16. Februar 2020

Zweiter in Vellau

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200 m vor dem Ziel (Photo: running.bz.it)
Am 15. Februar stand die 20. Auflage des Winterberglaufes von Algund nach Vellau auf dem Programm. Während bei den ersten Auflagen das Ziel sich beim Café Ladurner befand, wird es seit einigen Auflagen gut 500 m weiter oben etwas nach der Hl. Dreifaltigkeits-Kirche aufgebaut.

Bei idealen Laufbedingungen mit Sonnenschein und milden Temperaturen hatte ich zu Saisonbeginn keine großen Ambitionen, wollte aber trotzdem einmal Maß nehmen. Gegen den überlegenen Tagessieger Hannes Perkmann hatte ich keine Chance; immerhin konnte ich mir im Finale Rang zwei vor Alex Holtz, dem diese Strecke besonders liegt, sichern. Mit meiner Leistung bin ich zufrieden, auch wenn ich zeitlich gut 2 Minuten hinter meiner Bestzeit aus dem Jahre 2011 lag: damals war ich in Topform und lieferte mir mit Hannes Rungger ein packendes Duell. Hier der entsprechende Link.

Ergebnisse Algund-Vellau 2020:
1. Hannes Perkmann 30.21
2. Gerd Frick 32.05
3. Alex Holtz 32.12

Sonntag, 12. Januar 2020

2020

Mittlerweile sind wir den zwölften Tag im neuen Jahr. Zeit, einen Ausblick zu wagen.
Während ich 2018 wegen einer hartnäckigen Verletzung (Schleimbeutel-Entzündung unterhalb der li Achillessehne) praktisch die gesamte Saison außer Gefecht war, konnte ich 2019 wieder schmerzfrei laufen und habe, bei noch reduziertem Training (etwa 70 Wochenkilometer im Gegensatz zu 100-180 in besten Zeiten), 18 Wettkämpfe bestritten. Ein paar Siege sind sich sogar ausgegangen und im Berglauf lief es sogar recht gut.

Altersbedingt stellt sich seit Jahren die Frage, ob ich wettkampfmäßig noch weitermache. Auch für 2020 kann ich sagen: eines geht noch! Das Training läuft recht gut, diese Woche war ich zum Beispiel einmal auf der Bahn und biss bei 12 mal 400 m ordentlich die Zähne zusammen, heute gab es eine Langlauf-Einheit zu 75'. Im Februar werde ich einen dreiwöchigen Urlaub zu guter Grundlagenarbeit nutzen.
Spannender wird es bei meinen beiden Töchtern, die ich betreue, sein- hier sind Verbesserungen zu erwarten.

Montag, 9. Dezember 2019

Kolsassberg Run

Bereits zum zehnten Mal ging es für mich zum Kolsassberg Run (5,25 km, 590 hm) nach Nordtirol. Nachdem ich das Rennen, bei dem sich viel um den Chef-Organisator Franz Stöckl dreht, zwischen 2011 und 2013 dreimal für mich entscheiden konnte, war ein ähnliches Unterfangen dieses Jahr unmöglich, zumal mit Manuel Innerhofer der derzeit beste österreichische Bergläufer und WM-Sechste von Argentinien 2019 up und down auf der Startliste stand.
kurz vor dem Ziel (Foto: Egmont Goedeke)
Gleich nach dem Start setzten sich Heiko Baier und Manuel Innerhofer ab, ihnen folgte Stefan Fuchs. Ich versuchte, mich allmählich Stefan Fuchs zu nähern und bekam ab Rennhälfte von Andrea Mayr, die von hinten auf mich auflief, Unterstützung. In der zweiten Rennhälfte fühlte ich mich nicht schlecht, konnte aber nicht so richtig ausbelasten, sodass ich im Finale sowohl gegen Alexander Lieb als auch gegen Andrea den Kürzeren zog. Bei konsequenterem Training würde ich für 2020 eine Verbesserung um 30-40'' auf ähnlicher Strecke anstreben.
Tochter Sara verbesserte sich zu 2018 um fast 3 Minuten und belegte gleich wie ich Rang vier, allerdings in der Damenwertung.

Ergebnisse Kolsassberg Run 08.12.2019:
1. Manuel Innerhofer 24.25
2. Heiko Baier 25.30
3. Alexander Lieb 25.58
4. Gerd Frick 26.06
5. Stefan Fuchs 26.12

Frauen:
1. Andrea Mayr 26.01
2. Maya Walcher 29.50
3. Karin Freitag 31.10
4. Sara Frick 34.33

Sonntag, 3. November 2019

Versöhnlicher Abschluss beim Saison-Finale

kurz vor dem Ziel (Foto: running.bz.it)

Der Berglauf von Schenna nach Taser (660 hm auf 5,6 km) stellte meinen 17. Wettkampf des Jahres dar. Das Rennen war zugleich als Regionalmeisterschaft ausgeschrieben.
Bei widrigen Bedingungen (Dauerregen, ordentlicher Wind im Schlussteil) konnte ich als Tagessieger meine Laufsaison 2019 versöhnlich abschließen. Jetzt folgen zwei lockere Wochen.

Ergebnisse Berglauf Schenna-Taser (03.11.2019):
1. Gerd Frick 32.20
2. Daniele Barchetti 32.45
3. Stefano Anesi 32.53
4. Alex Erhard 32.55
5. Armin Gögele 33.31


Montag, 2. September 2019

Sieg beim Dorflauf in Sarnonico

Vergangenen Sonntag machte die besonders bei Kindern beliebte VSS Stadt- und Dorflauf-Serie einen Ausflug ins Trentino, genauer gesagt auf den Nonsberg. Der wellige, etwa 10,5 km lange Parcours mit Start und Ziel in Sarnonico folgte zum Teil dem der Ciaspolada- Schnee lag allerdings keiner.
Nachdem ich mich heuer ausschließlich Bergläufen gewidmet habe, war ein Test im Flachen willkommen. Bei hohen Temperaturen folgte ich auf der ersten Hälfte dem Nonsberger Giovanni Deromedi, ich musste einmal nachschauen, was ich im Flachen überhaupt draufhabe- bei Halbzeit setzte ich mich ab und konnte einen guten Vorsprung herauslaufen.
zusammen mit der Tagessiegerin Petra Pircher (Foto: www.running.bz)
Ergebnisse DL Sarnonico, 1.9.2019

1. Gerd Frick 36.13
2. Giovanni Deromedi 36.47
3. Martin Mayrhofer 37.29

Zeitgleich war östlich der Mendel auf der Sportanlage Kaltern-Altenburg Tochter Nike (14 Jahre) im Einsatz. Hier ging es um mehr als bei mir. über 2000 m galt es, das Limit für die Italienmeisterschaft von 6.53 zu knacken. In 6'.51,26'' gelang es auch, drei weitere cadette knackten die 7-Minuten-Marke. 

Sonntag, 25. August 2019

BL Kastelruth-Marinzen

10 Tage nach meinem Sieg beim BL von Schlinig auf die Sesvenna Hütte (vor Philipp Plunger) und wohl 15 Jahre nach meinem letzten Start vor Ort ging es heute zum Berglauf von Kastelruth nach Marinzen.
Die Streckenführung ist im Verhältnis zu den ersten Auflagen (ab 1996, damals war der Start in Tisens unterhalb von Kastelruth, es ging aber direkter nach Marinzen) abgeändert: auf 8 km sind etwa 500 hm zu überwinden. Das Rennen war gut besetzt und so auch ein echter Formtest. Aufgrund fehlender Markierungen war ich auf den ersten 3, 4 Rennminuten etwas desorientiert und fehlte einmal auch den Weg ab (vielleicht wäre es auch die richtige Route gewesen), außerhalb von Kastelruth war dann ab km 1 markiert. Ich übernahm das Kommando, Alex Oberbacher und Daniel Pattis folgten mir. Auf der Querpassage vor km 5 griff dann Alex Oberbacher an, ich büßte auf ihn und Daniel Pattis gleich ein paar sec ein, konnte den Abstand im folgenden Steilstück in etwa halten, um dann auf den welligen 6 Schlussminuten noch einmal fast 20 sec zu verlieren.
km 4

kurz vor dem Ziel
Vom Wettkampf abgesehen handelte sich sich um schönen Ausflug zu einem idyllischen Plätzchen, den auch ein Meraner Altersklassenläufer durch eine boshafte Bemerkung bei meiner Siegerehrung nicht zu trüben vermochte- weitere Rennen stehen für mich an.

Ergebnisse Kastelruth-Marinzen 25.08.2019:

1. Alex Oberbacher 36.26
2. Daniel Pattis 36.38
3. Gerd Frick 37.08
4. Hannes Rungger 38.37
5. Andreas Innerebner 40.17

Sonntag, 4. August 2019

BL Pfelders-Stettiner Hütte

Nach einem zweiwöchigen Trainingsaufenthalt in Leutasch/Tirol stand heute ein Wettkampf auf dem Programm. Ich konnte in Leutasch gut trainieren, allerdings war ich auch etwas geschlaucht, denn das Training wurde durch ausgedehnte Wanderungen ergänzt, sodass zu vermuten ist, dass die Früchte der Arbeit erst zu einem späteren Zeitpunkt geerntet werden können.
Dennoch versuchte ich, so frisch wie möglich zum Berglauf von Pfelders auf die Stettiner Hütte im hinteren Passeiertal (9,8 km, 1.255 hm) zu kommen. Einerseits mangelte es nicht an guter Konkurrenz, andererseits wollte ich mich auch mit den eigenen Zeiten aus früheren Jahren messen.


ein paar Bilder vom Eisjöchl aus: Stettiner Hütte, Hohe Wilde, Richtung Johannesschartl
Bei idealen Laufbedingungen und Kaiserwetter fiel um 10:00 Uhr der Startschuss. Bereits auf den schnelleren ersten 4 km bis zur Lazinser Alm verlor ich etwa 10 sec auf das Führungsduo Martin Stofner und den jungen Armin Larch, Henry Hofer hatte ich im Schlepptau. Als wenig später die steilen Rampen begannen, musste ich Henry Hofer ziehen lassen; ich versuchte, meinen Rhythmus zu finden und hoffte, später noch einmal heranzukommen. Der Abstand zu den ersten drei hielt sich zwar in Grenzen, näher kam ich aber auch nicht. Auf den letzten 10 Rennminuten hatte ich mit der Höhe zu kämpfen und verlor noch einiges an Zeit.
Insgesamt bin ich mit meiner Leistung zufrieden, es ist- umgerechnet- eine meiner schnellsten Zeiten beim sog. Stettiner Cup. Bis vor ein paar Jahren war die Streckenführung auf einem Abschnitt nach der Lazinser Alm von knapp 2 km etwas flüssiger, aber ca. eine Minute langsamer.

Keine Fotobeschreibung verfügbar.

Montag, 1. Juli 2019

Weitere Wettkämpfe, Wanderung Weissfluhjoch

In der Zwischenzeit habe ich zwei weitere Wettkämpfe bestritten, am 9. Juni die Berglauf-EM Qualifikation der Italiener in der Val Seriana. Ich hätte mir, bei eigentlich idealen Laufbedingungen, ein bisschen mehr erhofft, die vielen Geländewechsel haben mich etwas aus dem Konzept gebracht. Richtigerweise werden die vier Bestplatzierten in Zermatt aufgestellt.

7.) 09.06.2019 BL, Gazzaniga-Monte Poieto, Road to Zermatt

1. Davide Magnini                                                                                                                            51.20
2. Cesare Maestri                                                                                                                              52.23
3. Martin Dematteis                                                                                                                           52.29
4. Xavier Chevrier                                                                                                                            53.30
5. Alberto Vender                                                                                                                              54.10
6. Massimo Farcoz                                                                                                                            55.12
7. Nadir Cavagna                                                                                                                              55.36
8. Fabio Ruga                                                                                                                                   55.48
9. Andrea Rostan                                                                                                                              56.21
10. Gerd Frick                                                                                                                                  56.25

An einem Freitagabend nutzte ich den für mich nahe gelegenen Berglauf von Falzeben auf die Kuhleitenhütte, so ganz ging mir auch dieser Lauf nicht auf, das Ganze war aber ein nettes Erlebnis mit Abendessen in der Hütte und Abstieg mit Stirnlampe mit einem Gewitter in der Nähe.

8.) 21.06.2019 BL, Kuhleitenhütte

1. Philipp Plunger                                                                                                                             33.22
2. Gerd Frick                                                                                                                                    33.50
3. Florian Zeisler                                                                                                                              34.45

Sonst aber kann ich berichten, dass es im Training vor allem am Berg eigentlich sehr gut läuft- es fehlt nur noch das gute Wettkampfergebnis. Aber die Saison ist noch lange- und ich bin jetzt schon weiter, als ich zu Beginn der Saison erhoffen durfte.
Gestern habe ich- nach einer frühen Laufeinheit- in Davos bei bestem Wetter noch eine Wanderung unternommen, auch über 2000 m war es noch sehr warm. Vom Weissfluhjoch bin ich über Totalpsee und Parsennhütte noch St. Wolfgang abgestiegen. Hier ein paar Bilder:



Totalpsee
Totalphorn




Davoser See mit Seehorn

am Wolfgang Pass