Dienstag, 10. November 2009

Halbmarathon Sigmundskron


Am 8.11. ging die 29. Auflage des Halbmarathons von Sigmundskron über die Bühne. Das nasse Wetter hielt zwar einige potentielle Starter von einem Antreten ab, war aber fürs Laufen ideal.
Um in den ersten nassen Kurven nichts zu riskieren, legte ich einmal einen schnellen Start hin; es fühlte sich gut an, und so lief ich einen flotten 1. km (2.59), nur Gianluca Pasetto aus Verona war noch dran. Nach km 2 (6.10) nahm ich Tempo heraus, und es bildete sich eine Vierergruppe, aus der später Riccardo Baggia herausfiel. Zusammen mit Rudi Brunner und Pasetto passierte ich die 10 km-Marke in 32.15; ich fühlte mich sehr frisch, wollte mir aber einen scharfen Antritt fürs Finale aufbewahren.
Pasetto nutzte eine kleine Überführung bei km 16 für eine Tempoverschärfung, ich hatte eigentlich noch mindestens 7,8 Minuten warten wollen, da ich wusste, noch nicht in Bestform zu sein. Doch ich konnte mich nicht mehr kontrollieren und konterte Pasettos Angriff- ich hielt das Tempo vier, fünf Minuten hoch, Pasetto war aber nicht abzuschütteln. Somit musste ein langgezogener Endspurt entscheiden, bei dem ich keine Chance hatte.
Nach 2 Siegen (2007, 2008) wurde es also diesmal Rang 2, die gelaufene Zeit von 1h08.52 geht in Ordnung (schätze meine Form auf 1h07.40-50 ein). Jetzt habe ich eine sehr gute Grundlage und werde die nächsten Tage entscheiden, ob ich vom Halbmarathon hinunter (10.000 m wie Silvesterlauf) oder hinauf (Marathon) gehe.

Ergebnisse:
1. Gianluca Pasetto 1h08.48
2. Gerd Frick 1h08.52
3. Rudi Brunner 1h09.20

Montag, 26. Oktober 2009

Branzoll Halbmarathon

Seit knapp zwei Wochen bin ich jetzt wieder voll im Training; auch zwei schnellere Einheiten habe ich hinter mir- in diesem Bereich bin ich noch arg im Rückstand.
Nach langem Hin und Her habe ich beschlossen, trotz erheblichen Formrückstands den Halbmarathon Leifers-Branzoll zu bestreiten. Vom Start weg zog Said Boudalia wie erwartet davon, ich hielt mich an die erste Verfolgergruppe rund um Rudi Brunner, Hermann Achmüller und Gianluca Pasetto. Das Tempo war anfangs um die 3.15 je km, für mich war es ein Kampf. Die Beine wurden immer schwerer, sodass ein Verpflegungsstand bei km 15 eine gute Gelegenheit bot, stehenzubleiben und ein paar Becher zu trinken. Somit war es für ein flotter 15 km-Lauf geworden, in einem Schnitt von 3.18. (Etwas gemächlicher lief ich die letzten 6 km dann auch noch ins Ziel.) Mehr noch als das gelaufene Tempo stellt mich die Tatsache zufrieden, dass meine Wade schmerzfrei blieb und auch heute, am Tag nach dem Wettkampf, keine Signale gibt.
Jetzt steht eine harte Trainingswoche mit Belastungen am Mittwoch (sogar doppelt), Freitag und Sonntag auf dem Programm.

Samstag, 17. Oktober 2009

Neuigkeiten

Die Wochen nach dem Jungfrau Marathon habe ich für umfangreiche Rehabilitationsmaßnahmen genutzt; laufmäßig habe ich 16 Tage absolut pausiert und bin dann sachte wieder ins Training eingestiegen, wobei ich stets auf Schmerzfreiheit geachtet habe. Eine bestimmte Fitness habe ich mir durch Aquajogging und Fahrten auf dem Mountainbike erhalten.
Gestern habe ich einen ersten Tempodauerlauf schmerzfrei überstanden (mit einzelnen km bis an die 3.20 hin); am Montag steht das erste Intervalltraining auf dem Programm. Sollte ich jetzt wirklich planmäßig trainieren können, könnte sich auch noch ein ordentlicher Wettkampf 2009 ausgehen. In anderen Jahren war diese Jahreszeit immer ein wettkampfmäßiges Austrudeln nach einer langen Saison; dieses Jahr war verletzungsbedingt immer wieder abgeschnitten, sodass ich athletisch noch sehr frisch bin und evtl. noch etwas aufbauen könnte. Wir werden sehen.